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Streetspotr: Das Geld liegt auf der Straße

Streetspotr: Das Geld liegt auf der Straße

Streetspotr ist die erste App mit der sich mal eben ein paar Euro nebenher verdienen lassen. Geld verdienen mit einer App? Ihr hört richtig.

Zwar geht es hier um kein Vermögen und das Projekt steckt noch in den Anfängen, dafür stellt es eine hervorragende Methode dar, um Auftraggeber und Streetworker (nicht die, die Junkies betreuen! ;)) zusammen zu bringen. Streetworker verstehen sich in diesem Kontext als Smartphonenutzer mit Fußweg, denn Streetspotr macht sich auf der Straße bezahlt.

Beispielsweise möchte ein Schuhhersteller prüfen, ob seine Schuhe denn auch vernünftig in einem Ladengeschäft präsentiert werden. Dafür jetzt extra einen Spezialisten hinzuschicken ist kostspielig, vor allem wenn der Auftraggeber Fotos haben will. Aber heutzutage trägt ja jeder sein Smartphone mit sich herum, daher bietet sich doch eine mobile Workforce in Form von Otto Normalverbraucher für beide Seiten an? Genau das ist die Idee hinter Streetspotr.

Eine andere Beispielaufgabe wäre ein Gastronomietest. Iss einen Burger im Lokal XYZ und bewerte den Imbiss, die Ausstattung, das Essen und so weiter. Dabei wird das Geld zwar nicht vorgestreckt, aber das Testgut an sich (in dem Falle der Burger) ist in der Vergütung mit enthalten. Wer sich also sowieso in einer Gegend herumtreibt, kann ein paar Euro nebenher verdienen oder rechnerisch umsonst Gebrauch von Dienstleistungen machen.

Die Teilnahme erfordert im Moment noch PayPal, worüber sich viele Rezensenten im App Store noch aufregen – kann ich für meinen Teil gar nicht nachvollziehen. PayPal kostet nix, ist sicher und schnell. Zudem wird keine Kreditkarte benötigt. Logischerweise müssen Teilnehmer von Streetspotr jedoch volljährig sein. Die Auszahlung kann dann zum Beispiel auf das eigene Konto erfolgen, nachdem das Geld bei PayPal eingetroffen ist.

Streetspotr | Smart Jobbing – laufend Geld verdienen from Streetspotr on Vimeo.

Streetspotr kann über eine Android- oder iPhone-App aufgerufen werden und macht sich GPS sowie Google Maps zunutze. Auf einer Karte seht ihr die “Spots” in eurer Umgebung und könnt diese abarbeiten, wenn euch der Sinn danach steht. Die Gewinnspanne ist unter anderem vom Zeitaufwand, aber auch vom Status des Users abhängig. Sogenannte StreetPoints werden nämlich auch mit unbezahlten Aktionen verdient und dienen zumeist einem gemeinnützigen Zweck á la Wikipedia oder lokalen Portalen.

Außerdem gibt es noch Badges, sowas wie Achievements in PSN/XBox Live. Diese weisen euch bei guter Arbeit auf einem der Fachgebiete als Experten aus, was manche Auftraggeber dazu bewegt euch zu bevorzugen. Die Aufgaben und die Vergütung sind sehr variabel, mit der Zeit schalten sich jedoch immer bessere Minijobs frei. Da ist eine Aufgabe mit 15 € für ein paar Minuten auch mal drin.

Negativ werden vor allem die hohe Abhängigkeit vom mobilen Datennetz und die bei manchen Usern problematische GPS-Funktionalität auf dem iPhone 4 beschrieben. Für die meisten User funktioniert Streetspotr allerdings wunderbar, wie sich auch den Rezensionen entnehmen lässt. Typischerweise hinterlassen nur die üblichen Verdächtigen eine schlechte Bewertung á la “Das suckt aber, dass man 18 sein muss!” oder “mein iPhone kommt nicht ins Internet! Bitte nachbessern!”.

Ich finde an Streetspotr vor allem interessant, dass die lokale Expertise der Menschen genutzt wird, die sowieso unterwegs sind. Wenn ich gerade beim Einkaufen bin, kann ich (wenn ich denn Zeit habe) auch mal eben ein Schaufenster knipsen. Wieso nicht? Dasselbe gilt für’s Datensammeln für die lokale Gemeinde.

Wer möchte, kann sich Streetspotr hier für beide Plattformen herunterladen:

Streetspotr (iPhone)

Streetspotr (Android)

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