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Auftragskiller auf der Gamescom – Hitman: Absolution

Auftragskiller auf der Gamescom – Hitman: Absolution

Nach kurzer Wartezeit, verursacht durch fleissig testende Pressekollegen vor uns, durften wir den Playtest-Raum von Square Enix betreten. Hitman: Absolution war auf dem PC, der Xbox 360 und der Playstation 3 zum Testen aufgebaut worden.

Wir schnappten uns jeweils eine PS3 und einen Controller, um die aktuelle Inkarnation des Auftragskillers mit Haarmangel auf die Probe zu stellen. Erfahrungsgemäß ist Hitman ein strategielastiges Spiel, welches ein gewisses Grundmaß an Kreativität von den Spielern fordert. Es gilt stets bestimmte Ziele zu neutralisieren und dabei möglichst wenig Aufsehen zu erregen, anderweitig würde die Mission vermutlich scheitern.

Das klassische Waffenarsenal von der Klaviersaite bis hin zum Scharfschützengewehr ist weiterhin vertreten, ebenso der brisante Gameplayablauf. Ein ungeschicktes Manöver genügt um bereits eine Menge Ärger zu verursachen, wenn nicht schnelle Handlungen folgen.

hitman billboard Auftragskiller auf der Gamescom   Hitman: Absolution

Neu ist hingegen der Contracts-Mode, bei welchem eigens erstellte Szenarien ins Netz gestellt werden können. Andere Spieler greifen dann auf die Missionen zu und versuchen diese möglichst geschickt zu absolvieren. Diese Neuerung wird sich durchaus als großer Spaßfaktor erweisen können.

In der Pre-Beta Build Demo auf der Gamescom starteten wir in einem kleinen Areal in Chinatown-Optik, welches von NPCs nur so wimmelte. Die Crowdsim, sprich die Menschenmassensimulation, wirkt realistisch und trägt zur Atmosphäre bei. Beide Ziele unseres Agent 47 sind in der Demo gut geschützt gewesen, daher spazierte ich zunächst vorsichtig umher. Kurz darauf fand ich den Klassiker: einen sabotierbaren Stromkasten. Durch die Störung aufgeschreckt fand sich schnell eine Wachperson am defekten Kasten ein, was mir wiederum Gelegenheit für den Aufgang in ein Gebäude bot. Dort präsentierte sich unter anderem ein mächtiges Scharfschützengewehr – fast schon zu einfach. Natürlich war dieses hervorragend gedämpft, was mir mit etwas Geschick zur Auslöschung des ersten Zieles verhalf. Für einen professionellen Hitman wackelt unser Agent 47 ganz schön beim Zielen.

 Auftragskiller auf der Gamescom   Hitman: Absolution

Das zweite Ziel war ziemlich nervig, die Pressekollegen um mich herum hatten bereits teilweise einen Shitstorm ausgelöst, indem sie die Wachen auf sich aufmerksam machten oder die Geduld verloren. Mich erwartete zuerst ein Held in Uniform, die ich mir spontan nach einem kleinen, siegreichen Nahkampf von ihm borgte. Als Polizist verkleidet konnte ich ohne Probleme mit gezogener Waffe umherspazieren. Das Ziel machte jedoch keine Anstalten, einen Abstecher in eine Gasse oder ähnliches zu wagen. Meinen Scharfschützenpunkt hatte ich beim Bewundern der neuen Glacier 2 Engine leider vergessen, also was solls: Die Zielperson als lebenden Schutzschild geschnappt und in Richtung Fluchtpunkt gezerrt. In der Eifer des Gefechts fielen Schüsse, womöglich zuerst sogar meine eigenen, jedenfalls feuerten andere Polizeibeamte eifrig auf mich ein. Trotz der brenzligen Lage schwirrten noch reichlich Zivilisten umher. Beim Fluchtversuch erwischte es mich schließlich.

 Auftragskiller auf der Gamescom   Hitman: Absolution

So viel zu meinem kleinen Abenteuer mit Hitman: Absolution. Der fünfte Teil der Serie weckt neuen Mut in mir, doch nochmal einen Hitman durchzuspielen. In der Vergangenheit war der Geduldsfaktor und Schwierigkeitsgrad oft irgendwann ein Hindernis, zumal die Ziele nicht so eindeutig markiert waren wie sie es jetzt sind. Absolution verspricht jedoch Besserung hinsichtlich der Strikheit vergangener Teile: Auch ein actionlastiger und baller-orientierter Spielstil soll nun leichter ermöglicht werden, ohne beim ursprünglichen Spielcharakter Abstriche machen zu müssen. Der extensive Einsatz von Motion Capturing hat sich bezahlt gemacht, die Animationen sind glaubwürdig und flüssig. Die versprochene feingranulierte KI fand ich aktuell noch nicht vor, wobei das gespielte Level wenig Ausbeute für verhaltenstechnische Nuancen bot. Insgesamt zeigte sich das Spiel vielversprechend und die Demo machte Lust auf mehr, ich werde definitiv die finale Version nochmals ausführlicher testen.

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Hitman: Absolution erscheint plattformübergreifend am 20.11.2012,
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Der neue Contracts Online Mode kann in diesem deutschen Demovideo betrachtet werden:

Hier ein aktuelles Gameplay-Video aus dem offiziellen Hitman-Channel:


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