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Angespielt: ShootMania Storm

Angespielt: ShootMania Storm

ShootMania Storm ist ein neuartiger First-Person-Shooter in vielerlei Hinsicht, der mit spielerzentrischen Features aufwarten kann. By Players for Players – so die Devise der Entwickler.

ManiaPlanet sind nämlich die Entwickler, die uns auch den spaßigen Racer namens TrackMania brachten. Folglich ist es keine Überraschung, dass sich in ShootMania Storm ein einfach zu bedienender Map-Editor findet.

Purismus zum Wohle der FPS-Landschaft

Das Spiel ist praktisch die Quintessenz des Genres der Multiplayer-Shooter. Wir finden kein Dutzend Waffen mit verschiedenen Modi, die wir uns erst aneignen müssen. Ebenso geht es nicht um Splatter, Fahrzeuge, Items (damit verbunden auch Glück!) oder ewiges Camping. Vielmehr ist ShootMania Storm mit einem Softair-/Paintball-Match zu vergleichen, bei welchem alle Spieler klar und deutlich sichtbar sind.

Auf der Gamescom durften wir eine Art CTF-Mode testen, wobei Capture the Flag der falsche Ausdruck wäre. Es ging vielmehr darum, die Position kurzfristig zu halten, an der eine Art Flaggenmast aufgebaut war. Domination trifft es vielleicht eher. Eine Art Balken beginnt langsam seinen Aufstieg, passend in der Farbe des jeweiligen Teams. Im kurzen Test kam es mir so vor, als ließe sich ein Kontrollpunkt unter Einsatz von mehreren Personen schneller erobern.

 Angespielt: ShootMania Storm

No luck, no fancy stuff. Just competition.

Im Setting von ShootMania Storm findet sich die geistige Verwandtschaft zu Softair und Paintball-Matches: Burgruinen bildeten den Hintergrund für das Testmatch mit zwei Teams, jeweils rot und blau markiert. Die leuchtenden Uniformen der Spieler und Charakteristika der Waffe (es gab soweit ich es erkannte tastsächlich nur eine Waffe, was aber als Pluspunkt wirkt, dazu später mehr) machen ein passives Spiel nahezu unmöglich.

Wer eines der Zielareale betritt, ist sofort exponiert und sichtbar. Das schnelle Gameplay und an Quake 3 erinnernde Sprungverhalten macht Stillstand sowieso zu einer schlechten Entscheidung. Die Waffe feuert zwar mit sofortiger Wirkung, Projektile fliegen jedoch mit begrenzter Geschwindigkeit. Wer Quake 3 spielte, würde die Projektilgeschwindigkeit wohl mit dem Rocket Launcher vergleichen.

 Angespielt: ShootMania Storm

ShootMania Storm war im Test ein absolut erfrischendes Erlebnis und äußerst spaßig zugleich, inbesondere nach dem Einheitsbrei der größeren militärischen Shooter war ich positiv überrascht. Nicht nur das intuitive Gameplay ohne unnötigen Schnickschnack konnte überzeugen, sondern auch die Randinfos rund um das Spiel herum:

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  • intuitiver Map-Editor & Script-Editor
  • leicht konfigurierbare Dedicated-Server
  • Matchmaking-System für passende Server (je nach Skill-Level)
  • eingängige Steuerung mit rasantem Gameplay (Spaßfaktor!)
  • Offline-Multiplayer und diverse Spielmodi
  • Rankings & Wettbewerbsfokus
  • Esports-Features für solide Replays
  • Machinima Editor für eigene Videos & Ingame-Filme

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 Angespielt: ShootMania Storm

Direkt auf der Produktseite könnt ihr ShootMania Storm vorbestellen und coolerweise auch sofort spielen, denn ein Beta-Account ist im Kaufpreis von knapp 16€ inbegriffen! Die Plattform ist übrigens Windows und das Spiel ist in allen Sprachen erhältlich, eine Mac-Version ist nicht geplant.

Hier noch ein YouTube Trailer, der übrigens mit den Bordmitteln des Spiels erzeugt wurde:


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