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Retro City Rampage im Video-Firstlook: 80er und 90er Pixelgemetzel á la GTA

Retro City Rampage im Video-Firstlook: 80er und 90er Pixelgemetzel á la GTA

Die Liste der Referenzen bzw. Anspielungen bei Retro City Rampage ist enorm. Von alten Mario Games, Paper Boy, Contra, Metal Gear Solid über Grand Theft Auto (GTA) und Bionic Commando oder dem unfassbar schlechten “Zurück in die Zukunft”-Game ist alles dabei.

Primär aber befinden wir uns in einem ziemlich verrückten GTA-Open-World-Universum mit Zeitreisen in der Haupt-Storyline. Ähnlich GTA haben wir auch die Wahl zwischen mehreren Missionen zu fast jedem Zeitpunkt. Das Spiel war unfassbar lange in Entwicklung (ein knappes Jahrzehnt), was aber auch mit dem Entwicklungsteam zusammenhängt: Eine einzige Person hat dieses abgedrehte 8-bit-Experiment realisiert, bis auf die Audio-Parts und etwas Hilfe beim Artwork. Die Ursprungsversion lief übrigens noch auf einem Nintendo NES.

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PS3, Vita, Xbox, Wii und PC sind die Plattformen, die von Retro City Rampage abgedeckt werden. Eine breite Auswahl an Waffen und Fahrzeugen macht das Spiel abwechslungsreich, aber die ganzen Inside-Jokes und Popkultur-Referenzen machen es wirklich interessant. Das Game-Play reicht von Stealth-Platforming, alten Pseudo-3D-Racern, GTA-ähnlichen Straßenkämpfen inklusive der Nutzung von Deckung bis hin zu einer Hommage an Bit.Trip Runner oder Super Meat Boy in Form von Minispiel-Missionen. Sogar der YouTube-Channel von Epic Meal Time ist mit von der Partie.

[youtube]8CzI7wqEpjs[/youtube]

Insgesamt spielt sich Retro City Rampage jedoch wie ein aufgebohrtes GTA der alten Zeiten mit reichlich Minigames und Missionen, sowie einer gehörigen Portion Humor. Die Möglichkeiten sind einfach atemberaubend im Vergleich zu alten Retro-Spielen, die mit dem Reichtum an Waffen, Fahrzeugen (Skateboards und Yoshi-Bikes sowie ein Donkey Kong Vehikel mit Flatulenz-Boost), Gebäuden und Shops einfach nicht mithalten könnten.

panzermission Retro City Rampage im Video Firstlook: 80er und 90er Pixelgemetzel á la GTA

Obendrein ist das Spiel in einen Rahmen verpackt, der sich je nach Gusto anpassen lässt. Dabei verändert sich mitunter auch die Optik des gesamten Spiels, wie wir auch im Video Firstlook sehen können. So kann Retro City Rampage auch als Gameboy-Spiel mit passender grüngrauer Grafik gespielt werden, oder im CGA-Modus unsere Retina stilvoll verbrennen.

Verschiedene Power-Ups wie der “Hover Suit” oder der “Biff! Pow! Suit”, der wohl eine Persiflage auf die amüsanten Folgen der alten Batman-Serie sein soll (beim Treffen eines Gegners gibt es eben Biffs und Pows dazu und der Charakter rennt schneller) bringen nochmals Farbe ins Spiel. Auch ein Stampf-Sprung á la Mario ist dabei. Insgesamt gibt es über 25 Waffen (vom Wischmop bis zur Uzi und dem Schwert ist alles dabei) und Power-Ups, 49 Arcade Challenges und 62 Story-Missionen. Wie bei GTA schalten wir uns durch Radiosender, die in diesem Fall mit piepsiger Retro-Mucke auf 13 Sendern den Soundtrack liefern. Beteiligt waren hierbei übrigens Genre-Größen wie virt (Contra 4 und Double Dragon: Neon), Freaky DNA (NBA Jam) und Norrin Radd.

delorean Retro City Rampage im Video Firstlook: 80er und 90er Pixelgemetzel á la GTA

Etwas blass wirkt das Indie-Game manchmal beim Gameplay, wenn die alte Spielmechanik etwas anstrengend für die Nerven wird. Auch der äußerst 8-bittige Sound ist zwar eine Freude, kann aber je nach Tagesform auch recht nervig sein. Generell ist die geballte Ladung Retrogaming nicht Jedermann’s Sache.

Unter’m Strich lädt Retro City Rampage jedoch zum ausgiebigen Erkunden der Spiellandschaft und versteckter Juwele ein. So finden sich an fast jeder Ecke interessante Shops, die beispielsweise abgedroschene Pixelfrisuren für unseren Charakter oder ein komplettes Outfit verkaufen. Die Arcade Challenges, die ebenso in der Spielwelt verteilt oder in Storymissionen verbaut sind, lassen sich auch in einem separaten Arcade-Modus spielen. Darin geht es dann primär um den erreichten Highscore innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Im Free Roaming Mode können wir mit beliebten Charakteren aus der Gamingkultur und Popkultur mit unendlicher Munition durch die Straßen streifen, vorausgesetzt wir haben denjenigen Charakter freigespielt (diese lassen sich in Michael Jackson’s “Face R US” als Skin kaufen, wie passend!). Als Meat Boy oder Minecraft Steve in einer GTA-Welt herumzurennen, ist doch irgendwie ein glorreiches Mashup.

guccimanetattoo Retro City Rampage im Video Firstlook: 80er und 90er Pixelgemetzel á la GTA

Das Spiel kostet aktuell $14,99 wenn man es direkt beim Hersteller kauft und kommt ohne Kopierschutz + Steamkey auf der Windowsplattform daher. Ansonsten schaut ihr einfach mal in den jeweiligen Stores eurer Konsole nach. Der schnelle und unkomplizierte Spaß von Retro City Rampage zaubert mir trotz der kleinen Wermutstropfen des manchmal nervigen Sounds und der altmodischen Spielmechanik doch immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Probiert es aus!

Retro City Rampage (PC-Version)

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