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Zu geringe Nachfrage? Sharp fährt Produktion von iPad-Displays zurück

Zu geringe Nachfrage? Sharp fährt Produktion von iPad-Displays zurück

Sharp hat die Produktion von 9,7-Zoll-Displays für Apples iPad angeblich fast eingestellt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, fährt das japanische Unternehmen die Fertigung des Tablet-Bildschirms seit Ende 2012 schrittweise runter. Grund könnte die höhere Nachfrage nach dem kleinen Bruder des iPads, dem iPad mini, oder die zunehmende Beliebtheit von Android- oder Windows-Tablets sein.

Die Quellen, auf die sich Reuters beruft, berichten, dass die Sharp-Fabrik in Kameyama in Japan die Produktion mittlerweile fast komplett eingestellt hat. Es ist unklar, wie viele iPad-Displays Sharp noch vorrätig hat und wie viele noch ausgeliefert werden.

Apple hat sich zu den Gerüchten bisher nicht geäußert und auch Samsung oder LG, die ebenfalls Bildschirme für den Tablet-PC der Kalifornier produzieren, gaben noch kein Statement ab.
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Ein logischer Grund für die Drosselung der Produktion wäre eine zu geringe Nachfrage. Apple könnte den Bedarf an neuen iPads überschätzt haben und muss die anvisierten Verkaufszahlen nach unten korrigieren. Das Marktforschungsunternehmen Macquarie Research geht laut Reuters davon aus, dass in den ersten 3 Monaten diesen Jahres nur 8 Millionen iPads verkauft werden – 40 Prozent weniger als noch im 4. Quartal 2012, als es ca. 13 Millionen gewesen sein sollen. Ob die Nachfrage aufgrund des iPad mini mit 7,9-Zoll-Display gesunken ist, ist unklar aber möglich. Auch die zunehmende Konkurrenz durch Tablet-Hersteller wie Samsung, Microsoft etc. könnte ein entscheidender Faktor sein.

Vor kurzem sorgte die Schlagzeile für Aufsehen, dass Apple die Display-Bestellungen für das iPhone 5 aufgrund zu geringer Nachfrage drastisch reduzieren musste, was u.a. für einen zeitweiligen Sturz der Aktie unter 500 US-Dollar sorgte.

Ob die potentiellen iPad-Käufer lieber das kleinere und entsprechend günstigere iPad mini bevorzugten, werden wir am 23. Januar erfahren, denn dann will der Konzern aus Cupertino seine Quartalszahlen veröffentlichen.

[via engadget]


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