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Mozilla Firefox & iOS: das wird (erstmal) nix

Mozilla Firefox & iOS: das wird (erstmal) nix

Auf der Technologie Messe SXSW (South by Southwest), wo einst auch mal Twitter durchgestartet ist, gibt Mozilla bekannt, dass es nicht daran interessiert sei, einen Browser für Apple’s Betriebssystem iOS zu entwickeln. Ausschlaggebend hierfür ist die Tatsache, dass der Konzern aus Cupertino die Nutzung der eigenen Rendering-Engines untersagt.

Es würde als unwahrscheinlich gelten, dass Firefox in naher Zukunft auf Apples Geräten zu finden sei, so Mozillas Produktchef Jay Sullivan in einer Diskussionsrunde, in der es um den Kampf um  Vormachtstellung unter den mobilen Browser geht. Weder arbeite, noch plane man eine Firefox Version für iOS, teilte Sullivan mit. Zwar war schon mal eine Version des “Feuer-Fuchses” im App Store erhältlich, “Firefox Home” wurde jedoch im September 2012 von Mozilla selbst entfernt.

Was hat es mit der Rendering Engine auf sich?

Das Großunternehmen mit dem angebissenen Apfel als Logo beharrt darauf, dass zum Rendern von Websites ausschließlich das hauseigene Element “UIWebView” genutzt wird. Mozilla jedoch versucht dagegen anzugehen und die eigenen Engines für das Rendering und für Javascript zu nutzen, da es ohne die eigenen Komponente nicht möglich sei, einen Browser zu entwickeln, der den eigenen Vorstellungen entspreche, erklärte Jay Sullivan.

Während Mozilla Firefox auf den heimischen Computern bereits Fuß gefasst hat und laut Statistiken in Deutschland sogar Anteile von bis zu 50%  hat, sieht es in der Smartphone Welt bereits ganz anders aus. Wie das britischie Marktforschungsunternehmen Kantar ermittelt hat, nutzen zwar in Europa “nur” 17% der Smartphone Besitzer ein Apple Gerät, in den Vereinigten Staaten hingegen sind ganze 48%, was für Mozilla ein herber Verlust wäre, da somit (aufgrund Apple’s Firmenpolitik) eine riesige Anzahl potentieller Nutzer verloren geht.

Ob sich das Enthalten des Firefox Browsers für die Besitzer eines iDevices negativ auswirkt, bleibt ungeklärt. Gewiss ist jedoch, dass es mit Safari, Chrome, Atomic Web Browser und dem Dolphin Browser allerhand namenhafte Alternativen gibt.

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