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Wer braucht da noch LSD? Oculus Rift Trip mit gratis Elefantenrüssel

Wer braucht da noch LSD? Oculus Rift Trip mit gratis Elefantenrüssel

Freunde der Virtual-Reality-Welt: Ich habe gerade ein Kunstwerk mit dem Oculus Rift konsumiert, das in etwa mit einem LSD-Trip verglichen werden könnte. So etwas völlig bescheuertes, buntes und abgedrehtes kann sich eigentlich nur ein erfahrener Psychonaut ausgedacht haben, der so seine Erfahrungen mit gewissen Dingen gemacht haben muss.

Stellt Euch einfach mal Folgendes vor: Ihr seid ein Zirkuselefant auf der Flucht in die Berge und verkloppt in einer bunten Cartoonwelt so ziemlich alles, was sich in den Weg stellt. Polizeiwagen, Eiscreme-Trucks, Kinder und Stände. Mit dem Rüssel.

Dumpy: Going Elephants ist eine völlig abgedrehte kleine Game-Reise mit der Unity Engine, die keinerlei getränkte Papierstücke, Steve Jobs oder The Doors involviert. Räucherstäbchen sind rein optional. Wir starten direkt ins Geschehen und steuern den Rüssel von Dumpy (wir sind Dumpy!) dem Elefanten mit unserem Kopf. Die Rotation des Spielerkopfes wird also genutzt, um den virtuellen Rüssel von Dumpy hin und her zu schleudern, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Kugeln in einer Inception-Landschaft die Wände hinaufzuschießen. Die simulierte Cartoon-Physik des Rüssels ist überzeugend, wir fühlen uns dem Elefanten und irgendwo auch dem Universum verbunden. Carl Sagan würde vermutlich ein bisschen klatschen.

Natürlich ist Dumpy: Going Elephants kein echter Trip, für dieses Ausmaß an Realitätsverlust und Farbexplosion müsste man womöglich (je nach Phantasiegrad) einen ganzen Sangria-Eimer an LSD-Lösung trinken. Das war ein rein figurativer Vergleich und ist keineswegs als Anleitung gedacht.

Die etwa vierminütige Reise ist eine absolut sehenswerte Erfahrung und ohne Rift wiederum kaum sehenswert, das von uns eingebettete Video ist wirklich nur zu betrachten, wenn ihr überhaupt keine Chance auf ein Oculus Rift Developer Kit in nächster Nähe oder Zeit habt. Kein grenzenloser Farbrausch wäre komplett ohne freundliche UFOs, seltsame physikalische Phänomene und fröhlich herumkullernde Gestalten. Hier fehlt einfach nichts.

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Ich für meinen Teil habe die kompletten vier Minuten lang gejubelt und gelacht, das Konzept ist auf jeden Fall weiter zu verfolgen und auszuarbeiten. Die Oculus Rift VR-Brille wird uns sicher künftig auch noch weitere Achterbahn-Erlebnisse bieten, bei denen sich der Spieler einfach nur zurücklehnen und umschauen muss. Die Idee mit dem Rüssel ist schier genial und bringt Interaktion in das ansonsten recht automatische “Spiel”. Die simple Low-Poly-Grafik mit den harten Kanten umspielt die niedrige Auflösung des Devkits auf charmante Weise.

Die abgedrehte kleine Tech-Demo wurde im Rahmen des IndieCade Oculus Rift Game Jams erstellt, der von Oculus VR und IndieCade veranstaltet wird. Die Gewinner hierzu werden übrigens am 19. September noch vor dem IndieCade Festival verkündet. Es gibt über 50.000 US-Dollar zu gewinnen!


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GamesTechnologie