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Surface 2 & Surface Pro 2: Alle Eckdaten und Verbesserungen

Surface 2 & Surface Pro 2: Alle Eckdaten und Verbesserungen

Am Montagabend hat Microsoft die Journalisten nach New York eingeladen. Auf dem Programm standen die neuen Flaggschiffe, die mittlerweile in der zweiten Generation dem iPad und der Android-Konkurrenz die Stirn bieten soll. Ob man auch in diesem Jahr den Mitstreitern neidlos den Sieg anerkennen muss oder ob man mittlerweile tatsächlich eine ernsthafte Alternative darstellen kann, erfahrt Ihr hier.

Gut ein Jahr, nachdem die ersten Surface-Produkte auf dem Markt erschienen sind, wurden nun einige Details zu den Nachfolgern bekanntgegeben. Auf der Pressekonferenz in New York gewährten die Redmonder Einblicke in die neue Windows 8.1-Version und Eckdaten rund um die bald erscheinenden Tablet-Computer.

Surface 2

Obwohl man sich mit den ersten Geräten schwer tat und nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnte, wurde am Design eher weniger geschraubt. Lediglich die Kanten wurden geglättet, diese kommen nun etwas abgeschliffener daher. Und statt des schwarzen Farbtons soll nun ein wertig wirkendes Silber die Wende einläuten.

Viel mehr wurde hingegen unter der Haube justiert. Um den Retina-Mitstreitern in Sachen Auflösung in nichts nachzustehen, spendierte man dem Surface 2 nun ein Full-HD-Display. Ein Tegra-4-SoC von nVidia (4 Kerne jeweils mit 1,7 Ghz getaktet) soll dem Microsoft-Gerät ordentlich Dampf machen. Die Nutzer werden außerdem die Möglichkeit haben, zwischen einem 32-GB- bzw. 64-GB-Modell zu entscheiden. Als Arbeitsspeicher können 2GB ausgeschöpft werden. Auch WLAN (802.11 a/b/g/n) sowie USB 3.0 und Bluetooth 4.0 werden mit an Bord sein.

Die Akkulaufzeit soll etwa 10 Stunden betragen. Auf dem Touch-PC kommt standardmäßig eine RT-Version von Windows 8.1 zum Einsatz. Gegen einen Preis von 429 Euro kann man das günstigste Surface 2-Modell sein Eigen nennen.

Surface-pro-2-und-zubehoer

Surface Pro 2

Das Topmodell der Redmonder kann nun mit einem i5-4200U mit Haswell-Kernen (2 Cores, 4 Threads) von Intel punkten, der sowohl akkusparender (bis zu 75% Ersparnis, 15W TDP) als auch um 20% schneller arbeitet als der Vorgänger. Außerdem hat man im Grafikbereich nach eigenen Angaben eine Verbesserung von 50% erzielen können. Der integrierte Grafikchipsatz ist der Intel HD 4400.

Der etwas unpraktisch aufstellbare Displayständer auf der Rückseite des Vorgängers sorgte bei einigen Nutzern für verärgerte Mienen, da er lediglich in einem Winkel aufrichtbar war und irgendwie immer als nicht ideal empfunden wurde. Das Ganze ist nun erneut durchdacht worden, mittlerweile hat man hier ein wenig mehr Freiheiten.

Da der geringe Speicherausbau damals oft kritisiert wurde, feilte Microsoft auch hier. Je nach Größe des RAMs nimmt nun auch die Flash-Speicher-Größe zu. Bei den Modellen mit 4GB RAM hat man die Wahl zwischen 64GB oder 128 GB SSD-Speicher. Wer sich für die 8GB RAM-Variante entscheidet, kann sich sogar zwischen 256GB und 512 GB SSD-Speicher entscheiden.

Als Zubehör wurden ein Cover und eine Dockingstation vorgestellt. Die 30-Wh-Akku-Ladestation soll dem Touch-Rechner unterwegs noch einen zusätzlichen Saftschub spendieren. Außerdem verleiht das nützliche Gadget dem Microsoft-Boliden noch einen zusätzlichen USB 3.0-Anschluss, drei USB 2.0-Ports, einen Netzwerk-, Audio- und Display-Port-Anschluss. Das vom Vorgänger bereits bekannte Cover erweitert das reine Tablet um eine praktische Tastatur.

Ab dem 20. Oktober kommt das Surface Pro 2 in deutschen Läden. Die billigste Variante (4GB RAM, 64GB SSD) schlägt hierzulande mit 879 Euro zu Buche.

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