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3D-Drucker druckt synthetisches Gewebe: Forscher der Uni Oxford

3D-Drucken und 3D-Scannen sind seit Jahren zwei Themen, die an Spannung kaum zu überbieten sind. Während der Großteil der Industrie bereits seit Jahren auf das Drucken von dreidimensionalen Objekten setzt und diese Technologie auch in der Medizin seine Verwendung findet, versuchen sich Hoppy-3D-Drucker an halb automatischen Waffen oder kleineren Duplikaten. Einen Schritt weiter gingen nun aber die Forscher von der Universität Oxford, indem sie synthetisches Gewebe druckten.

Mithilfe eines speziellen 3D-Druckers und geringen Mengen H2O (Wasser) und Fett gelang es den Wissenschaftlern ein Hirn- oder Fettgewebe ähnliches neues Gewebe zu produzieren. Dabei druckten sie allerdings nicht wie üblich in extrem dünnen Schichten, sondern in Tropfen. Tropfen für Tropfen entstand so das abgebildete kugelförmige Gewebe.

Die runde Form kommt dank unterschiedlicher Salzkonzentrationen zustande, wodurch Osmose hierbei die zusehende Form bilden. Der 3D-Drucker liefert lediglich die Tropfen. Insgesamt schafft der spezielle 3D-Drucker 1 Tropfen pro Sekunde und 35.000 Tropfen als Endprodukt. Um das Ganze ausdehnen zu können, wäre deutlich mehr Zeit und Knete von Nöten.

wassertropfen-3d-drucker

Als Anwendungsgebiet sehen die Wissenschaftler den medizinischen Bereich. Beispielsweise könnte ihr "gedrucktes" Gewebe im menschlichen Körper zum Einsatz kommen, um beschädigtes Gewebe zu ersetzen. Auch Medikamente könnten so transportiert werden. Die Anwendungsgebiete sind hierbei relativ vielseitig.

source: nationalgeographic


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