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3D Drucker für Kinder: Wie in Die Sims, nur echt

3D Drucker für Kinder: Wie in Die Sims, nur echt

Die Sims wird Realität - zumindest teilweise. Der weltweit agierende 3D-Druck Spezialist 3D Systems hat sich für einen strategischen Kauf von Digital PlaySpace entschieden. PlaySpace ist eine Softwareschmiede, die Online-Dienste für Designkünstler und Kreative entwickelt. Über die Höhe der Summe ist nichts bekannt, allerdings ist es bereits die zweite interessante Kooperation des Herstellers von 3D Druckern innerhalb weniger Tage. Erst Anfang der Woche gab das Unternehmen bekannt, dass man mit dem Spielzeughersteller Hasbro künftig gemeinsame Sache macht, um Star Wars Figuren und Transformers zu produzieren.

Über Facebook bietet PlaySpace mit dem Dreamhouse Designer eine Art Spiel auf Facebook an, in dem Erwachsene und Kinder ihr ganz persönliches Traumhaus einrichten können. Zur Verfügung stehen hierfür eine ganze Menge Deko-Artikel und Möbel.

Möglich sind dabei auch Gruppenaktivitäten mit anderen Kindern / Personen. Besonders Kinder finden daran viel Freude, da sie spielerisch und einfach ihr digitales Haus nach ihren Wünschen ausstatten können.

Gegründet wurde PlaySpace von der preisgekrönten Jesyca Durchin, die schon für einige, interaktive und animierte 3D-Filme ausgezeichnet wurde.

Weitaus interessanter ist aber das Digital Dollhouse, das PlaySpace über online (hier) zur Verfügung stellt. Dort können Nutzer - vor allem Kinder - Gegenstände wie Möbel und Dekoeinheiten komplett eigenständig und von Grund auf entwerfen und gestalten. Diese können sie wiederum in ihrem persönlichen Puppenhaus platzieren, das sie ebenfalls individuell designen können.

Digital-Dollhouse-Customizer

3D Drucker sollen Kinderzimmer erobern

Für 3D Systems ist diese Software strategisch von großem Interesse. Künftig will der Spezialist für 3D Druck die eigenen 3D Drucker nämlich für heranwachsende Menschen schmackhaft machen. Kinder und Jugendliche sollen spielerisch den Umgang lernen und sich kreativ ausleben dürfen. Möbel und Dekoeinheiten, die sie online über die Software von PlaySpace entwerfen, sollen sie dabei aber nicht einfach nur in einem digitalen Haus platzieren können, sondern das Haus samt Inneneinrichtung gleich komplett ausdrucken können.

Dass ist zumindest die kleine Richtung, wo es in Zukunft bei 3D Systems hingehen soll. Eingeleitet wurde dieses Ziel bereits Anfang des Jahres mit der neuen Gerätegeneration. Mit dem Cube 3 und dem Cube Pro hat der Spezialist zwei 3D Drucker vorgestellt, die speziell für semi-profesionelle und Hobby-Anwender gedacht sind. Zusammen mit der eigenen Online-Plattform Cubify sollen diese Geräte das Kinderzimmer erobern. Wie beide Faktoren - von der kreativen Erstellung der Möbel bis hin zum finalen Ausdruck im 3D Drucker - zusammenspielen können, wird in einem kleinen Video demonstriert, das im Anschluss zum Abruf bereitsteht.


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