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4 interessante Punkte von Apple-Chef Tim Cook

4 interessante Punkte von Apple-Chef Tim Cook

Tim Cook hat sich mit den Bankstern von Goldman Sachs unterhalten und dabei einige nette Details ausgeplaudert, die mit dem Erfolg von Apple als Unternehmen und den Produkten zusammenhängen. Außerdem gibt es schmackhafte Randinformationen zum Apple Campus. Hier meine persönlichen vier Highlights aus dem Talk.

Vorab: Die Worte von Cook könnt ihr natürlich hier anhören, vorzugsweise stilecht mit dem Safari Browser aus Cupertino.

Privatsphäre als Recht, nicht als Ware

Ein hoffentlich ehrliches und ernsthaftes weil langfristig sowieso profitables Versprechen: Apple will mit Respekt für die Privatsphäre der Kundschaft überzeugen und somit als Fels in der Brandung der totalen Überwachung und illegalen Spionage am Bürger attraktiv sein.

Cook erwähnte diesbezüglich ganz klar und logisch: Die Kundschaft fließt dahin, wo Vertrauen in Bezug auf die Behandlung von Daten existieren kann. In der Kombination unser oft freiwillig preisgegebenen Informationen finden sich oftmals kompromittierende Zusatzinfos, die keiner so gerne in der Öffentlichkeit hätte.

Trotz dem sagenhaften Datamining-Potential bei HealthKit und Apple Pay: Apple hat keine Absichten, in das Geschäft der Datenhändler einzusteigen und alles bis auf das letzte Detail für Profitzwecke zu analysieren. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Apple bei diesem Kurs bleibt und ob sich diese Aussagen als wahrheitsgetreu erweisen.

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Solarkraft für das Raumschiff

Apple investiert mal eben 850 Millionen US-Dollar in eine Kalifornische Solar-Farm, also viele viele Solarpanels für die Stromgewinnung aus der brutzeligen Cali-Sonne. Unterm Strich kommt hierbei laut Reuters genug Energie für 60.000 Familienhäuser sowie den Apple Campus (auch liebevoll "Mutterschiff" genannt) heraus.

Gepartnert wird hierbei mit First Solar, einem Solar-Unternehmen aus Tempe, Arizona. Mitte des Jahres beginnt der Bau, der voraussichtlich Ende 2016 fertiggestellt wird.

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Apple Watch als lebensveränderndes Gadget

Smartwatches gibt es viele, mittlerweile wie Sand am Meer. Allein bei Dealextreme und Banggood (zwei chinesische Händler für allerlei Elektronikkrams ohne Versandkosten und mit riesigem Angebot) finden sich reichlich verschiedene Modelle für jeden Geschmack. Was fehlt diesen Spielzeugen? Es ist die potentiell lebensverändernde Konzeption, die den Apple Devices innewohnt. Der Unterschied, der schon seit Jahren die Kundschaft von Android zu iOS treibt.

Dennoch soll die "Uhr" anpassungsfähig werden und sich in den Alltag einfügen. Alleine kleine Fitness-Features haben einen großen Einfluss durch kleine Verhaltensänderungen, das kann ich selbst bereits anhand meiner Erfahrung mit dem Misfit Shine bezeugen. Viele kleine aktive Pausen haben mich konzentrierter und entspannter gemacht, entgegen weniger intensiver Sporteinheiten.

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Synergien zwischen mobilen und "großen" Betriebssystemen: Der Mac

Kein anderes Unternehmen hat diese Kombination: Ein sagenhaftes Betriebssystem der Desktopklasse sowie ein erfolgreiches mobiles OS aus demselben eigenen Hause. Apple sieht große Möglichkeiten in der Zusammenarbeit dieser beiden Welten, die uns sicher noch einige Jahre erhalten bleiben - bis schließlich eine Art Konvergenz oder weitere Flexibilität eintritt.

Mal sehen wohin der Weg führt. Für die nähere Zukunft können wir uns aber sicherlich auf eine Steigerung der "Continuity"-Features gefasst machen. Als nächstes Schmuckstück kommt übrigens das neue MacBook Air auf uns zu.

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