Image Image Image Image

Amazon fährt gewaltigen Verlust ein: Quartalszahlen

Amazon fährt gewaltigen Verlust ein: Quartalszahlen

Normalerweise hat der Gründer und CEO von Amazon, Jeff Bazos, keinen Grund sich sonderlich Sorgen zu machen. Sein vor Jahren als Bücher-Shop gegründeter Versandriese ist erfolgreich wie nie zuvor. Im dritten Quartal erwirtschaftete Amazon einen Gesamtumsatz in Höhe von 17,09 Milliarden US-Dollar, was ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Gleichzeitig machte das Unternehmen aber auch 41 Millionen US-Dollar Verlust. Damit ist der größte Shop im Web ein weiteres Mal nicht profitabel. Schuld daran sind unter anderem massive Investitionen, die sich Amazon einiges kosten lässt.

Unter anderem investierte man in knapp 1.382 sogenannte Lagerhausroboter, die von der Firma Kiva produziert werden. Die Kiva-Roboter sind laut Amazon in drei Lagern in Betrieb genommen worden, die dort völlig autonom die von Kunden bestellten Waren heraussuchen und zusammen mit der passenden Verpackung zu einem Mitarbeiter bringen. Erst vor über einem Jahr übernahm der Online-Shop den Roboter-Hersteller Kiva Systems zu einem Preis von 775 Millionen US-Dollar.

Langfristig setzt sich Amazon zum Ziel, die Kundschaft auch mit Lebensmitteln, eigenen Produkten und Cloud-Diensten zu versorgen. Deshalb fielen die Investitionen auch hier wieder schwer ins Gewicht. Unter anderem verkauft Amazon den Kindle ohne Gewinnmarge und viele Produkte werden knapp über den Einstandspreis verkauft, um Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben. Laut dem Firmengründer konnte man darüber hinaus auch weitere Mitglieder für Amazon Prime gewinnen. Seit 2005 wird dieser Service angeboten, bei dem ein schnellerer und kostenfreier Versand versprochen wird. Kostenpunkt aktuell: 79 US-Dollar und 29 Euro Versandpauschale.

Für das vierte Quartal rechnet man hingegen mit einem Umsatz im Bereich zwischen 24 und 27 Milliarden US-Dollar, bei einem Gewinn oder Verlust von 500 Millionen US-Dollar.


Übrigens: Wenn Du keine Neuigkeiten, Produkt-Tests oder Artikel von uns verpassen willst, dann folge uns am besten auf Facebook oder Twitter.



Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Mike Joerihsen

    „den Kindle ohne Gewinnmarke und viele“ = Wohl eher Marge?
    „Deshalb vielen die Investitionen“ = Wohl eher fielen (von fallen)? 😉

  • Harl3kin

    Kommt vor!

  • Auwei, aber natürlich. ^^ Thx!

  • Mike Joerihsen

    Immer gerne 🙂

  • Lukas

    „Gesamtumsatz in Höhe von 17,09“ und im sleben Satz „aber auch 41 Milliarden US-Dollar Verlust“, da kann auch was nicht stimmen, oder?

  • Sitham

    Das ist in der Tat korrekt. Umsatz ist nicht gleich Gewinn! Es ist lediglich das Geld, was durch den Verkauf der angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen erwirtschaftet wird. Davon gehen noch Gehälter, Löhne, laufende Kosten usw. ab. Der Gewinn ist Umsatz-Kosten. Somit ist dieser Satz zu 100% sinnvoll.

  • Tom

    Ich glaube er meint Millionen vs. Milliarden. 41 Milliarden Dollar Verlust wären dann doch etwas heftig. 😉



← Menü öffnen weblogit.net | Home