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Atari bittet zur Kasse: RollerCoaster Tycoon 4 landet auf iOS

Atari bittet zur Kasse: RollerCoaster Tycoon 4 landet auf iOS

Ich habe es mir ja irgendwie gedacht. Die Kollegen von Atari haben heute zwar ihren Erfolgsknaller RollerCoaster Tycoon 4 offiziell als Mobile-Version für das iPhone und iPad im App Store an den Start gebracht, aber Freude will bei mir trotzdem überhaupt nicht aufkommen. Was vor allem am Preismodell liegt, für das sich Atari entschieden hat.

Fans des Klassikers können sich das Game ab sofort für 2,69 Euro im iOS App Store herunterladen. Gleichzeitig erhält man dafür In-Game-Währung (!) im Wert von 5 Euro, die im Spiel selbst 40 Tickets darstellen. Diese Tickets lassen sich dann gegen Bonusoptionen wie dem schnelleren Fertigstellen von Attraktionen eintauschen.

Bedeutet natürlich, dass sich Atari für ein etwas anderes Freemium-Modell entschieden hat. Sprich, Freemium ist etwas anders und mit dem Festpreis der App möchte man von Beginn an Kasse machen. Was legitim wäre, würde man nicht doppelt zur Kasse gebeten werden, da 2,69 Euro auch nicht die Welt sind und die meisten Kaffees im Cafe um die Ecke mehr kosten.

Das Spiel selbst ist offen gestaltet und ermöglicht uns auch ohne In-Game-Käufe den eigenen Park zum Erfolg zu führen. Mit von der Partie sind unter anderem 20 vorgefertigte Achterbahnen, über 50 verschiedene Attraktionen, Imbissbuden, Hotels, Restaurants und Dekorationen. Mittels In-Game-Kauf lässt sich dann an den Achterbahnen feilen, die Bauzeit beschleunigen oder direkt eine noch größere und coolere Achterbahn im Vergnügungspark aufstellen. Wer Facebook ausgiebig nutzt, kann seinen eigenen Park zudem mit den eigenen Freunden teilen und sie einladen.

RollerCoaster Tycoon® 4 Mobile™
Entwickler: Atari
Preis: Kostenlos+

Insgesamt ist die Mobile-Version von RollerCoaster Tycoon 4 nett umgesetzt und kann auch Spaß machen, aber wenn Atari sich schon für diesen In-Game-Quatsch entscheidet, dann doch wenigstens ohne Fixpreis. So schreckt es sicherlich einige User ab. Und erst recht die, die auf dem Rechner vor gut 15 Jahren ausgiebig am erfolgreichen Vergnügungspark gefeilt haben. Andererseits geht es Atari wirtschaftlich natürlich nicht sonderlich gut, was den Grund für diese Entscheidung dann auch wieder relativiert. Nun ja.


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