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BigRep ONE: Dieser 3D Drucker kann ganze Möbel drucken

BigRep ONE: Dieser 3D Drucker kann ganze Möbel drucken

3D Drucker, wie man sie seit Jahren kennt, sind eigentlich in der herstellenden Industrie zu Hause. Erst seit relativ kurzer Zeit dringen die Alleskönner mehr und mehr in den privaten Haushalt vor, da Material und Hardware immer erschwinglicher wird. Während man vor Jahren die 3D-Druck-Technologie überwiegend noch zur Modellerstellung nutzte, um beispielsweise große, komplexe Bauteile oder Konzeptgebäude verkleinert, dreidimensional auszudrucken, findet man diese Zukunftstechnologie heutzutage in deutlich mehr Berufsfeldern wieder. Interessant werden könnte dabei auch das Drucken von ganzen Möbeln.

Wer von euch würde nicht gerne den in die Jahre gekommenen Schreibtisch oder das Bücherregel aus dem Fenster werfen, um sich direkt im Anschluss etwas Neues im 3D Drucker anzufertigen? Ganz so weit sind wir aktuell zwar noch nicht, aber Stühle, Kommoden und kleinere Tische sind durchaus schon machbar. Auf dem Markt steht hierfür ein recht breites Portfolio an Monster-Maschinen bereit, die mit Innenraummaßen jenseits der 1.000 mm gerade erst richtig warm werden.

In diese Kategorie gehört auch der BigRep One, der erst in diesem Jahr den Markt erreichte und vom gleichnamigen deutschen Unternehmen "BigRep" in Berlin hergestellt und vertrieben wird. Das noch junge Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, einen 3D Drucker zu konstruieren, der speziell für Möbeldesigner gedacht ist. Der Innenraum kommt auf ein stolzes Volumen von 1,3 Kubikmeter, was gleichzeitig 1147 x 1000 x 1188 mm an den Innenseiten bedeutet. Damit kann der BigRep mit anderen Größen in der Branche durchaus mithalten.

BugRep-ONE-Inneneinrichtung

Diese Tische im Vordergrund wurden komplett im BigRep One gefertigt.

Die Fertigung der Möbel kann dann mit unterschiedlichen Materialien stattfinden. Neben den üblichen Kunststoffen und Plastikmischungen, kann der BigRep ONE auch mit dem sandsteinartigen Laybrick oder Polymere mit Holzfasern drucken. Verbaut ist ein Druckkopf, der das geschmolzene Material im üblichen FDM-Verfahren Schicht für Schicht auf der Arbeitsplatte im Innenraum aufträgt. Wie das Ganze in der Praxis aussehen kann, haben die Entwickler des BigRep ONE in einem kleinen Video festgehalten. Zu sehen im Anschluss.

Und was kostet sowas?

Das Ganze ist nicht gerade günstig. Wer ernsthaft Interesse an dem BigRep One hat, muss stolze 39.000 Dollar auf den Tisch legen, was umgerechnet knapp 30.000 Euro sind. Angesichts dieser Größenordnung ist diese Maschine also wie geplant eher etwas für Agenturen und Immobilienfirmen, beispielsweise um Konzepthäuser mit 3D-gedruckten Möbeln auszustatten. Weitaus günstiger ist dabei schon der M3D, den sich jeder leisten kann.

http://vimeo.com/86359588

BugRep-Team


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  • Lazer1911

    Das ist mal fett. Bin gespannt wann Shapeways das auch kann. Oder können die das vielleicht schon? Die haben ja eigentlich alles an Druckern was es so gibt..



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