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BlackBerry CEO: iPhone ist altmodisch und rückständig

BlackBerry CEO: iPhone ist altmodisch und rückständig

BlackBerry's CEO Thorsten Heins bewertet in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung "The Australian Financial Review" Apple's iPhone als altmodisch und rückständig.

Im Mittelpunkt der Unterhaltung mit dem Magazin stand eigentlich das Unternehmen "BlackBerry", das von Kritikern schon für fast tot erklärt wurde, und der baldige Verkaufsstart des Z10 in den Vereinigten Staaten. Doch der deutsche Unternehmer Thorsten Heins hatte auch scheinbar für die Konkurrenz ein paar Worte übrig.

Nicht nur Apple bekam sein Fett weg, sondern auch der Erfolgskonzern Samsung und dessen neu erschienenes Samsung Galaxy S4. BlackBerry's Geschäftsführer jedoch ist sich sicher, dass der Konzern aus Cupertino nur noch für eine begrenzte Zeit ein Konkurrent im Smartphone-Markt sein wird.

Die Gründe dafür würden seiner Meinung nach auf der Hand liegen; denn so, wie auch schon vor Jahren beim PC-Markt war, werde die innovative Firma Apple, die anfangs zwar dominierte, den Markt bedeckte und bediente, mit der Zeit aber von der Konkurrenz überrollt und schließlich zum Nischenanbieter verkümmern, prognostiziert der Vorstand des kanadischen Unternehmens.

Apple did a fantastic job in bringing touch devices to market … They did a fantastic job with the user interface, they are a design icon. There is a reason why they were so successful, and we actually have to admit this and respect that […] History repeats itself again I guess … the rate of innovation is so high in our industry that if you don’t innovate at that speed you can be replaced pretty quickly. The user interface on the iPhone, with all due respect for what this invention was all about is now five years old.

Während iOS Kritiker und Apple Gegner klatschend den Kopf nicken, muss man sich dennoch -unabhängig von seinen persönlichen Präferenzen - die Frage stellen, ob sich BlackBerry's CEO sich da nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnt.

Apple ist keineswegs vorm "Aussterben" bedroht

Betrachtet man lediglich die Zahlen, wie oft sich die iDevices verkauft haben und wie viele Anteile am gesamtem Smartphone-Markt sie für sich gutschreiben können, sind diese doch enorm groß. Ein Beleg dafür, dass Thorsten Heins mit seiner Kritik etwas zu scharf geschossen hat, liefern beispielsweise die Ermittlungen des britischen Marktforschungsunternehmen Kantar. Während in Europa zwar "nur" 17% der Smartphone Besitzer ein Apple Gerät nutzen, sind es in den Vereinigen Staaten hingegen ganze 48%, also gut jeder Zweite. Ein "Aussterben" ist da noch weit und breit nicht in Sicht.

Etwas überraschend ist eigentlich auch der Fakt, dass sich gerade BlackBerry's Geschäftsführer zu diesem Thema äußert. Denn es nicht sehr lange her, als böse Zungen behaupteten, der Konzern sei am Abgrund. Gründe dafür waren zum Beispiel auch das schlichte Verfehlen von Innovationen. Ob mit dem neuvorgestellten Z10 auch der große Coup gelingt, bleibt dennoch abzuwarten.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Anh Undine

    So sieht’s aus!

  • Romka

    Lieber Thorsten Heins … wer im Glashaus sitzt … und so weiter 😉

  • Kleiner Rechtschreibfehler: Man schreibt nicht „Apple’s iPhone“ sondern Apples iPhone. (Im deutschen haben wir kein Sächsisches Genitiv bzw wir hängen kein Apostroph. Ich musst einfach Klugscheißern^^)

  • Affe

    Meinst du etwa: Ich „musst(e) (k)lugscheißern“? Und: Im „Deutschen“ (deutsch groß, da das „im“ den Artikel „dem“ beinhaltet?) hängen wir „kein(en)“ Apostroph (an)??? wer im Glashaus sitzt … und so weiter. hahaha

  • Tom

    „Seit 1996 gilt im Zuge der Rechtschreibreform der gelegentliche Gebrauch des Apostrophs dann als richtig, wenn er die Grundform eines Personennamens vor der Genitivendung -s oder dem Adjektiv-Suffix -sch verdeutlicht (§ 97 E der amtlichen Regelung). Der Duden nennt hierzu Andrea’s Blumenecke als Beispiel. Die Schreibweise soll verdeutlichen, dass die Grundform des Namens „Andrea“, nicht „Andreas“ ist.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis

    Kritikern zufolge erschwert das Genitiv-s-Apostroph den Lesefluss – ich hingegen halte diese Maßnahme genau wie das Oxford-Komma für erheblich logischer als bspw. „Google Plays Einnahmen“ zu schreiben. Dann trägst Du nämlich Verantwortung an all den linguistisch hochbegabten Deutschen mittleren Alters, die dann auf der Straße vom App-Herunterladen bei „Google Plays“ und Sandwichessen bei „Subways“ sprechen. Da der multinationale Konzern als juristische Person zu betrachten ist, halte ich hier die Anwendung der Regel § 97 E für akzeptabel. Um es mal richtig deutsch rüberzubringen, wa.

    Man muss nicht jede Regel blind befolgen. 😉

    Abgesehen davon ist das Deppenapostroph für Plural-Bildungen der wirkliche Feind: „Möchten Sie iPad’s kaufen? Oder iPhone’s? Wir haben auch tolle Pizza’s und Pasta’s nebenan“ uaaargh.

    Außerdem: „sächsisch“ wird klein geschrieben.



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