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Brustmassage-Simulator mit Oculus Rift und Leap Motion

Brustmassage-Simulator mit Oculus Rift und Leap Motion

Spätestens seit der Ankündigung des höher aufgelösten Oculus Rift DK2 und ähnlichen Technologien für virtuelle Realitäten, die dank der günstiger gewordenen Hardware aus Smartphones und Tablets in greifbare Nähe rücken und das Feld revolutionieren könnten, fragt sich eine bestimmte Interessengruppe vor allem Eines: Wie kann man Inhalte für Erwachsene (primär Männer) damit realisieren?

Allen voran natürlich gewisse Ströme der Otaku-Kultur, deren Anhänger die animierten Darstellungen von jungen Mädels teilweise sogar anbeten und/oder am liebsten als Partnerin hätten. Manchmal sogar lieber, als den Kontakt mit den Frauen aus Fleisch und Blut zu suchen. Als Gründe nennen sie oft den zu hohen gesellschaftlichen Druck, den Mangel an Geld und soziale Hemmungen.

Diverse Experimente mit zusätzlicher Peripherie, die von speziellen Kuschel-Kissen bis hin zum Strohhalm (für gemeinsames Getränkeschlürfen mit den virtuellen Charakteren) oder noch etwas intimeren Lösungen reichen, erweiterten bislang die Oculus Rift Nutzungserfahrung in diesen Bereichen.

Während Oculus VR primär an klassischen Games und dem Playback von 3D-Filmen in virtuellen Kinosälen als Mainstream-Szenario feilt, arbeiten andere an etwas pikanteren Themen.

Die jüngste Erfindung eines jungen Bastlers wird wortwörtlich etwas handgreiflicher: Aus einem eigentlich als Mauspad gedachten Stück Fanware mit "Brüsten" aus einem Polstermaterial wird der Brustmassage-Simulator für Fans fiktiver Mädels. Hier der Link zum Video.

Mittels der Tiefenwahrnehmung des Leap Motion Controllers wird die Position der Hände bestimmt und auf die Simulation übertragen. Außerdem sitzt dahinter noch ein Drucksensor, der mittels Arduino Mega Controller das Gegrabsche (bzw. die Intensität) digitalisiert und an das "Spiel" weitergibt. Mit dem virtuellen Körperkontakt reagiert der gegenüberstehende NPC kurz quiekend und schaut verlegen auf den Boden, während die eigene Brust reflexiv bedeckt wird. Die Simulation ist also auf einen recht einseitigen Prototyp beschränkt.

Sollte man den jungen Ryuto für seinen Eigenbau irgendwie bewerten? Ich bin ein wenig über den Aufwand amüsiert, der dahinter steckt. So eine Kombination aus Hardware und Software zu sticken ist nicht ohne. Immerhin muss man sich erst in die verschiedenen involvierten Programmiersprachen, APIs und Toolkits einarbeiten.

Zum Kulturschockfaktor: Diese Art von Phantasie (in gewissen Personengruppen so normal wie hierzulande beispielsweise Schlager) ist meiner Meinung nach die Sache von Macher Ryuto. Wenn er das in den eigenen vier Wänden gerne nachverfolgen will, soll er das doch ruhig tun. Auch wenn es sich vielleicht mit unseren Wertvorstellungen beißt. Solange niemand mit seinem Projekt belästigt wird, braucht sich auch keiner zu empören. Oder wie seht Ihr das?


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