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Burberry-Chefin übernimmt von nun an die Apple Stores

Burberry-Chefin übernimmt von nun an die Apple Stores

Burberrys CEO Angela Ahrendts wechselt die Seiten. Statt weiterhin beim Modelabel den Ton anzugeben, soll sie ab kommenden Frühjahr die Geschicke der Apple Stores lenken. Der Posten war seit rund einem Jahr nicht besetzt. Ihr einziger effektiver Vorgesetzter ist Tim Cook.

Apples Läden sind mittlerweile Kult. Ausstellungsplatz, Fanboy-Paradies oder manchmal sogar Campingrastplätze. In weltweit mehr als 400 Filialen findet sich alles wieder, was das iHerz begehrt. Von schlechten Umsätzen kann kaum die Rede sein, schließlich werden bei jeder Keynote sämtliche Rekorde betont, die wieder einmal gebrochen wurden. Es läuft doch scheinbar alles wie geschmiert. Bei all diesem Erfolg stellt sich also folgende Frage.

Warum holt man noch Angela Ahrendts mit ins Boot?

Der Konzern aus Cupertino erklärt nebst den neuen Bestmarken auch immer wieder, "das Beste noch ein Stück besser" machen zu wollen. Und genau da kommt Burberry's Noch-Chefin ins Spiel. Die bestbezahlte Führungskraft Großbritanniens führte die Modemarke zuletzt aus einem Tief wieder zurück in goldene Zeiten. Ihr Engagement rette den Konzern vor schwarzen Ziffern und verleihte der Karomuster-Marke ihr Gesicht zurück. Seitdem Ahrendts die Geschicke lenkt, verbuchte der Luxus-Händler ein sattes Plus von 300%.

Was kann die Erfahrung bei Burberry als Schickimicki-Modelabel zum Erfolg bei Apple im Retailbereich beitragen?

Ähnlich wie Burberry lebt auch Apple von Image, Design und Exklusivität, selbst die Zielgruppe scheint identisch zu sein. Ahrendts hat in der Vergangenheit bereits richtiges Händchen bewiesen und weiß ganz genau, wo geschraubt werden muss, um die Gewinne (weiterhin) zu maximieren. Ganz günstig kam ihr da der leerstehende Posten entgegen, der nach ewigem Personen Hin und Her letztendlich nach einem Jahr immer noch nicht besetzt war.

Als Burberry-Kopf soll Ahrendts vorerst vom Chef-Designer Christopher Bailey vertreten werden. Der angekündigte Wechsel kommt scheinbar jedoch nicht sonderlich gut an, als Reaktion verliert die Aktie an der Börse prompt 6 Prozent.


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