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Burger King „Nahrung“ per App bezahlen und bestellen

Burger King „Nahrung“ per App bezahlen und bestellen

Jetzt endlich auch mal das metabolische Syndrom und Diabetes bequem per Smartphone finanzieren, darauf hat die Welt gewartet. Der Griff zum Geldbeutel ist für die Köpfe hinter der Opentabs App offenbar eine Nuisance, die es technologisch zu umgehen gilt. Kann ich verstehen, ich bin auch kein großer Bargeldfan.

Wieso aber gerade Burger King auf ein Drittunternehmen setzt, das wundert mich dann doch. Vielleicht sind die Konditionen für den Fastfoodriesen vorteilhafter? Oder hat dort keiner im Management von Apple Pay gehört?

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Per App bezahlen und bestellen: Ein Traum für Burger-Liebhaber?

In einem Piloten werden 17 "Restaurants" der Kette mit Schnellspuren für hungrige Smartphonebesitzer ausgestattet. Bestellt und gezahlt wird per App, abgeholt wird der nahrhafte Klumpen dann am Schalter für geschwindigkeitsmäßig bevorteilte Kunden.

Fast Food wird also noch schneller, dafür gibt es aber keinen Gutscheineinsatz, weil dieser offenbar nicht implementiert wurde. Mit Opentabs bei Burger King zu bezahlen und bestellen ist übrigens in Aalen, Bamberg, Breitengüssbach, Coburg, Herrieden, Himmelkron, Münchberg, Vaihingen/Enz und Wörnitz möglich. Wäre ich nicht seit 10 Jahren Vegetarier, würde ich den Dienst für Euch testen. Vielleicht mag ja ein Leser von den Erfahrungen berichten. In sechs Tagen folgen übrigens laut t3n nochmals 7 Standorte, dann können auch die Kölner zugreifen.

opentabs
Entwickler: opentabs GmbH
Preis: Kostenlos
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So sieht die edle Fast Lane aus, die für smarte Abholer mit der Opentabs-App bestimmt ist:

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Es fehlt noch ein wenig der Anreiz

Ich sehe mobile Bezahlung als nicht ganz so vielversprechend in unseren Gefilden an. Der Zentraleuropäer ist nicht wie der Ami von Gebühren und langen Laufzeiten oder Schecks geplagt, wir zücken einfach die ec-Karte oder zahlen neuerdings per VPAY.

Gerne würde ich jedoch meinen Geldbeutel komplett weglassen können und lediglich den Ausweis in einer Smartphonehülle mitschleppen, ähnlich sehe ich meinen Schlüsselbund als unnötigen "Ballast". Bis die Infrastruktur allerdings soweit ist, vergeht noch eine Weile.

Germany, y u no implement processes properly?

Das wurde mir bei einem Kinobesuch übrigens bewusst: Zwar mit eigener App (nicht Opentabs) und reichlich Firlefanz ausgestattet konnte das Kino schließlich nicht so recht den Barcode von meinem iPhone abscannen und die Eintrittskarten mussten mir auf Vertrauens- und Notizbasis ausgehändigt werden. Die Fast Lane für Snacks war nicht besetzt, also doch den Geldbeutel zücken.

Weil ich nicht dieselbe Schlange für Karten wie die anderen Kunden passierte, wurde zudem die 3D-Brille für mich und die Begleitung vergessen. Gestern funktionierte der Bestellvorgang über die iOS-App im Retrolook gar nicht mehr. So viel zum mobilen Hype um die Bezahlung und die Realität der Systeme und Prozesse dahinter.


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  • Coregapaps

    Der Eingangssatz:
    „Jetzt endlich auch mal das metabolische Syndrom und Diabetes bequem per Smartphone finanzieren, darauf hat die Welt gewartet.“
    gefällt mir am Besten im gesamten Artikel.
    Wie immer zuviele Fremdworte und Umdeutungen der deutschen Begriffe. Aber Deutsch soll ja bekanntlich sehr schwer sein, untragbar eben in Artikeln seitens Tom.
    Wenn BurgerKing auf ApplePay setzen würde, wären Androidbenutzer aussen vor. So einfach ist die Erklärung für andere Systeme.

  • ^^
    Ich befürchte, Tom wird das als Kompliment auffassen.

  • Tom

    Ja klar, der linguistisch konsequente Herr mit der konstruktiven Kritik da oben ist doch offensichtlich mindestens seit 2013 mein Fan. 😀

  • Tom

    Ich verweise an dieser Stelle gerne noch auf die Perle von Kommentar, die unsere lokale Internetlegende „Coregapaps“ damals hinterlassen hatte: http://weblogit.net/2013/11/15/internetueberwachung-von-leistungsempfaengern-unser-einziges-problem-67995/#comment-1125217619 (erheitert auch 2015 noch jeden trüben Tag)



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