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Candy Crush: Eine halbe Million Euro Umsatz pro Tag

Candy Crush: Eine halbe Million Euro Umsatz pro Tag

Die Zeiten, in denen Familien zusammensitzen und Brettspiele spielen oder Rätsel zusammen lösen, gehören vielerorts längst der Vergangenheit an - um es einmal dramatisch zu umschreiben. Heute wird zusammen oder allein auf der Couch, am Frühstückstisch, unterwegs im Zug oder in Pausen auf Arbeit ein Rekord nach dem anderen auf diversen Mobile-Endgeräten aufgestellt. Jeder pflegt seine eigene App-Sammlung - Frauen lieben Rätsel- und Spiele, in denen sie Rekorde oder Punkte sammeln können, Männer hingegen wollen Action, Rennspaß oder Kniffel-Spiele. Dabei scheinen die Zeiten ebenso längst Käse von gestern zu sein, in denen App-Entwickler Festpreise für ihre Anwendungen verlangten. Deutlich lukrativer ist oftmals der Weg über das Freemium-Modell, das kurioserweise Millionen-Umsätze einbringt. Beobachten können wir das erneut anhand eines aktuellen Beispiels, worin sich die App Candy Crush als besonders große Geldmaschine herausstellt.

Candy Crush gehört nämlich nicht nur zu den beliebtesten Anwendungen für das Mobile-Device, sondern ist mit knapp 460.000 Euro Umsatz pro Tag auch eine der lukrativsten im App-Topf. Dabei ist die Anwendung nur ein Klon des 12 Jahre alten Spiels "Diamond Mine". Es sollte fast jedem klar sein, dass solche Umsätze mit Festpreisen von unter 1 Euro kaum möglich wären - die App müsste pro Tag schließlich mindestens 460.000 mal heruntergeladen werden. Aktuelle Umsatzzahlen zu Candy Crush belegen daher ein weiteres Mal, dass Freemium in Zukunft noch deutlich häufiger von den Entwicklern eingesetzt wird, als wir uns das vielleicht wünschen.

Erwachsene Frauen lieben Candy Crush

Das Spielprinzip könnte kaum einfacher sein, erfordert jedoch volle Aufmerksamkeit, um viele Punkte zu gewinnen. In einem Feld voller Süßigkeiten geht es darum, dass mindestens drei gleiche Arten in eine Reihe geschoben werden, um Punkte zu sammeln. Dabei rücken jedes Mal neue Süßigkeiten nach, sobald eine Reihe komplettiert wurde. Wer hier nur halbherzig herangeht, wird nicht viele Punkte sammeln können.

Candy-Crush

Laut dem Herausgeber "King" sind es vor allem Frauen im Alter von 25 bis 55 Jahren, die sich von diesem Prinzip in den Bann ziehen lassen. Es lässt sich von überall aus spielen und lenkt den Spieler für eine gewisse Zeit von allem anderen ab. Dabei sind nur die ersten Herausforderungen kostenlos spielbar, wer mehr Level spielen möchte, muss zahlen. Dieses Prinzip scheint im Fall von Candy Crush bei erwachsenen Frauen überdurchschnittlich gut zu wirken. Sie machen den größten Teil an aktiven Spielern aus, die Zusatzinhalte für ein paar Cent hinzukaufen - oftmals auch mehrmals.

In den App-Stores stellt sich daher wenig überraschend ein Bild dar, dass Candy Crush sowohl im App Store von Apple als auch im Play Store von Google auf Platz 1 der umsatzstärksten Anwendungen rankt. Hinzukommt, dass auch die Facebook-Variante von Candy Crush sehr erfolgreich ist und 47 Millionen aktive Nutzer verzeichnen kann.


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  • Rolfonso

    Hammer!! Aber die App ist Dreck..

  • Jsf

    Kann auch kostenlos weiter gespielt werden.. Entweder über Facebook von Freunden freischalten lassen, oder 3 Aufträge mit jeweils 24h Pause spielen!



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