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Cheater? Google Glass und Smart Rifle

Cheater? Google Glass und Smart Rifle

Tracking Point, eine in Texas (wo sonst!) basierte Firma für Schusswaffen-Tracking-Technologie kündigte vergangenen Donnerstag per YouTube-Video ein mit Google Glass kombiniertes Schützensystem namens ShotView an.

Wie der Name schon verrät, erlaubt ShotView den Blick durch das PGF (Precision Guided Firearm, sprich ein Gewehr mit Aimbot) Rifle - und zwar anhand des Prismas einer Google Glass Brille. Das bedeutet für den Schützen, dass er nicht in Schussrichtung schauen muss.

Er kann sich eigentlich nicht einmal angreifbar machen, weil nur das Gewehr aus der Schützenposition herausragen muss. Das US-Militär at bereits sechs solcher "Smart-Rifles" erhalten, die Gewehre sind seit 2013 auf dem Konsumentenmarkt in den Staaten erhältlich. Diverse Kaliber, Chassis und Munitionen gibt es selbstverständlich als Variationen und Zubehör dazu. Hier eine Variante, die mit dem Logo Design irgendwie an Wolfenstein erinnert:

Tracking Point 300H

Die Glass-Integration befindet sich noch in der Testphase. Selbst ohne die App kann dieses Gewehr einen völligen Neuling zu einem tödlichen Schützen machen: Anfänger treffen damit auf 12 Fußballfelder Distanz mit nahezu 100 Prozent Genauigkeit ihre Ziele.

Ob Google diese Art von Anwendung als App im eigenen Ökosystem gestatten wird? Ich weiß nicht wie diesbezüglich die Nutzungsbedingungen aussehen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass ein High-Tech Tötungswerkzeug erlaubt und nackte Einsätze von Glass ungern gesehen werden. Aber andererseits: Das ist Amerika, genauer Texas. Außerdem gibt es Sideloading.


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  • Jeff

    Das bringt den Begriff „Glasshole“ in neue Höhen. Kranke Leute!



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