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Community schreckt auf: Ist GTA 5 der letzte Teil?

Community schreckt auf: Ist GTA 5 der letzte Teil?

Der Großteil von euch befindet sich aktuell sicherlich noch im absoluten Tunnelblick, sprich im GTA 5 Fieber. Mit Blick aus dem Fenster lässt mich anderes auch nicht vermuten, nach wie vor sind die Straßen leergefegt, nur die ältere Bevölkerung lässt sich draußen blicken. Es stellt sich aktuell also nicht wirklich die Frage, ob GTA 5 weniger zu bieten hat, als das was uns versprochen wurde. Dennoch könnte es der letzte große Teil von Rockstar Games sein. Dass zumindest deutet ein Mitbegründer der Gaming-Schmiede leicht und indirekt an.

Auch wenn es vermutlich ein Spaß oder ein Zeugnis von unglaublicher Erleichterung ist, dass GTA 5 nun endlich erfolgreich auf den Markt geworfen werden konnte, lässt die Aussage von Dan Houser den Puls dann doch etwas steigen. Der Mitbegründer von Rockstar Games sprach im Interview mit den Kollegen von Polygon davon, dass er sich aktuell nicht sicher sei, wo die Reise in Zukunft hingehen soll. Genau genommen spricht er von einem Zeitraum bis zum 1. Oktober, in dem es nun darauf ankomme.

"Abgesehen von den nächsten Tagen bis zum 1. Oktober kann ich nicht sagen, was die Zukunft bringen wird. Zu gegebener Zeit werden Lead Producer Leslie Benzies, Sam Houser (Mitbegründer) und Artist Aron Garbut zusammenfinden und darüber nachdenken, was und ob wir überhaupt noch etwas Neues in Angriff nehmen werden. Möglicherweise sagen wir auch, dass es nun genug ist. Aber ich hoffe - wir werden sehen."

Es klingt schon verrückt, da bringt Rockstar Games das vermutlich erfolgreichste Game aller Zeiten auf den Markt und überlegt im direkten Gegenzug es dabei zu belassen. Andererseits soll man bekanntlich den Hut nehmen, so lange man sich noch auf dem Berggipfel befindet. Dabei scheint auch die Mobile-Sparte immer mehr eine wichtige Rolle zu spielen. Offenbar sieht Dan hier viel Potenzial, was ihn zum Nachdenken bringt.

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Im Interview geht er allerdings auch darauf ein, dass sich Rockstar Games immer treu geblieben ist, was die Umsetzung eigener Ideen betrifft. Hätte man beispielsweise 1999 / 2000 eine umfassende Marktanalyse durchgeführt, inwiefern ein 3D-Gangsterspiel Erfolg hätte, dann hätte es vermutlich GTA 3 so vermutlich nie gegeben. Mit Blick auf die Tatsache, dass Grand Theft Auto 3 in den 80ern spielt, dann hätten sie Rockstar Games für verrückt erklärt. Laut Dan sei es wichtig gewesen, dass man der Linie treu blieb und an die eigenen Ideen geglaubt hat. Man habe bei Rockstar Games nie das gemacht was wonach der Markt verlangt, sondern wovon man selbst zu 100 Prozent überzeugt war. Davon sollten sich auch andere Entwicklerstudios eine Scheibe abschneiden, so der Mitbegründer.

Ebenso sprach er über die Zielgruppe, die man mit Grand Theft Auto langfristig ansprechen wollte. Den Entwicklern ging es nicht nur darum möglichst kaltblütig Menschen auf den Gehwegen umfahren oder Gangmitglieder über den Haufen schießen zu können. Vielmehr sollte GTA die breite Masse ansprechen, sprich ein junges Publikum mit dem Drang zu viel Action und schnellen Reaktionen, sowie ältere Personen, die die Sache etwas langsamer angehen und langfristig Spaß daran haben. Das komplette Interview könnt ihr bei den Kollegen unter diesem Link lesen.

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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Tom

    Korrektur: GTA 3 spielt in den 90ern. Vice City in den 80ern.

  • Theo

    Innerhalb von 3 Tagen 1 Milliarde Einnahmen…. Die bringen einen neuen Teil. Glaubt mir.



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