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Computervirus der Zukunft

Computervirus der Zukunft

Nach den Meldungen der letzten Wochen und Monate beschäftigt sicherlich nicht nur mich die Frage, mit welcher Art von Viren, Würmern und Trojanern wir es in Zukunft zu tun bekommen werden. Fakt ist, die Programmierer dieser Schädlinge werden immer besser und die Viren immer gefährlicher.

In den 1950er Jahren begann noch alles als “Spiel“. Denn da wurde unter Laborbedingungen in den Bell Laboratories in New Jersey von den Forschern Victor Vyssotsky, Doug Mcllory und Robert Morris Sr. ein Spiel namens Darwin entwickelt. Ziel dieses Spiels war es, dass 2 Software Organismen versuchten, sich gegenseitig zu überschreiben und die Kontrolle über das System zu gewinnen.

Der weltweit erste Virus

Der Virus, der offiziell als erster Virus bezeichnet wird, wurde 1984 von Fred Cohen in seiner Doktorarbeit Computer Viruses Theory and Experiments vorgestellt. Dabei handelte es sich um einen Funktionstüchtigen Virus für Unix Betriebssysteme. Der breiten Öffentlichkeit wurden Computerviren im Jahre 1992 bekannt, als der sogenannte Michaelangelo Virus eine Medienhysterie auslöste. Der immer am 6. März, dem Geburtstag von Michaelangelo, aktiv wurde und die ersten 100 Sektoren der Festplatten der von dem Virus befallenen Computer mit Nullen überschrieb.

Die Jahre gingen ins Land und die kleinen Schädlinge wurden immer raffinierter. Auffällig ist dass die meisten Viren für Windows Betriebssysteme geschrieben wurden. Was nicht etwa daran liegt, dass die System besonders unsicher oder leicht zu knacken wären, nein, es ist viel mehr so dass Programmierer ihren Schädling so schnell und so weit wie möglich verbreiten wollen und da bietet sich Windows an da es noch immer das meist verwendete Betriebssystem ist. Aktuell schlagen wir uns gerade mit sehr heimtückischen Trojanern herum, die nur eines von uns wollen, nämlich so viele Informationen über den Anwender am Rechner wie möglich herauszufinden.

Da heutzutage so viele Leute im Internet einkaufen oder Onlinebanking betreiben, ist es für die Kriminellen eine wahre Goldgrube geworden. So werden Schadprogramme geschrieben die uns unbemerkt wichtige Zugangsdaten stehlen und die den hart erarbeiteten Euro stehlen. Wie der Trojaner "Zeus", der gerade sein Unwesen treibt, oder der Superwurm "Stuxnet" der kürzlich Schlagzeilen gemacht hat weil er ein Atomkraftwerk im Iran befallen haben soll.

Der Spiegel führte kürzlich ein sehr interessantes interview mit den Jäger des Stuxnet Wurms Liam O´ Murchu. In diesen Interview konnte man erfahren das noch nicht klar ist was eigentlich genau das Ziel dieses Schädlings ist. Klar ist nur, dass dieser Wurm sich perfekt für die Sabotage von Infrastrukturen eignet. Unter anderem fragt der Spiegel auch wie es wohl in Zukunft mit dem Viren aussehen wird, und da sagt der Experte ganz deutlich das in Zukunft wohl noch einige Schädlinge auf uns zukommen die uns das Leben wohl sehr schwer machen werden.

Denn sie werden immer trickreicher können sich besser anpassen und verstcken. Ich persönlich bin derselben Meinung. Denn heutzutage ist so gut wie alles, jede Schule, jede Behörde und Regierung online und miteinander vernetzt. Ein Supervirus an der richtigen Stelle und wir bekommen große Probleme.

Man kann eigentlich immer nur betonen haltet eure Betriebssysteme, Firewalls und Antivirusprogramme auf den neusten stand  denn die Viren werden nur dann zur großen Gefahr wenn sie sich ungehindert im Netz ausbreiten können. Denn die Frage ist nicht ob der nächste Virus kommt sondern nur wann!


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