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Cortana auf dem Mac: Parallels macht’s möglich

Cortana auf dem Mac: Parallels macht’s möglich

Die virtuelle Assistentin "Cortana" mit Sprachsteuerung ist das Microsoft-Pendant zu Siri und kann unter Windows 10 auf Wunsch auch "always on", also auf das "Hey Cortana!"-Keyword lauschend betrieben werden. Wer das gerne auf dem Mac machen möchte, kann beispielsweise mit der Virtualisierung von Parallels da dran kommen.

Noch gibt es Siri nicht unter Mac OS X und ich wünsche mir manchmal eine bequeme Möglichkeit, sprachgesteuert Erinnerungen und Termine festzuhalten. Das geht zwar mit "Hey Siri" und dem angedockten iPhone auch ganz gut, aber heutzutage wünscht man sich der Bequemlichkeit und Übersicht halber dann doch völlige Konvergenz auf den Plattformen.

Cortana auf dem Mac

Parallels 11 nutzt den bereits bekannten "Coherence Mode", der Anwendungen in ihren eigenen Fenstern (also nicht in einem Viewport der VM mit allem drum und dran) isoliert darstellen kann. Diesen nutzte ich vor dem Umstieg auf Office for Mac auch gerne für Microsoft Office, beispielsweise für freischwebende Excel-Fenster unter Mac OS X. Mit Coherence könnt ihr auch Cortana aktivieren und von der Benutzeroberfläche von Windows 10 ungestört bleiben, während ihr den iMac oder das MacBook benutzt.

Cortana an sich ist ein fähiger virtueller Assistent, insbesondere für schnelle Abfragen und Konversionen ist sie ganz gut geeignet. Die Integration in iCloud-Dienste lässt natürlich zu wünschen übrig. Und ob man sämtlichen Sprachinput so gerne bei Microsoft haben möchte, ist zusätzlich eine wichtige Frage.

Parallels 11 kostet 79,99€ als Vollversion, 99,99€ im Jahr als Abo mit kostenlosen Upgrades oder 49,99€ als Upgrade für Bestandskunden. Meinem Bauchempfinden nach ist VMWare Fusion einen Ticken schneller und vielleicht zu bevorzugen, ich empfehle die Testversion von Parallels erst mal auszuprobieren.

Wer optimale Performance für Gaming und Medienerstellung braucht, greift lieber zu Boot Camp. Die Lösung von Apple unterstützt nämlich ebenso die neueste Windows-Version, erfordert allerdings zunächst den Neustart und nativen Boot in das Microsoft-Betriebsystem.


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