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CyanogenMod wird zur Firma: Custom ROMs als Hauptberuf

CyanogenMod wird zur Firma: Custom ROMs als Hauptberuf

Jeder der sich mal auch nur ansatzweise mit Custom ROMs befasst hat, kennt die Rockstars unter den Entwicklern: CyanogenMod ist mit Abstand die beliebteste Geschmacksrichtung bei den Androiden Marke Eigenbau. Unsere Kollegen bei Androidandme berichten, wie sich das Geschäft nun entwickelt. Moment mal, Geschäft?

CyanogenMod ist unter anderem deswegen so beliebt, weil die ROM die neuen Features aus dem Android Open Source Project (AOSP) auch auf ältere Gerätschaften bringt und somit aus dem Grabe holt, in das sie vom OEM gestoßen wurden. Nebst den Nexus Devices sieht es nämlich meist düster mit Updates für ältere Androiden aus. Das Projekt begann einst mit einem Mann (Steve Kondik) und einer Vision (eine communityfreundliche ROM mit aktuellen Features und wenig Speck), die auf Github begann.

Mittlerweile basieren unzählige erfolgreiche Custom ROMs á la Paranoid Android auf dem Vorbild, das wiederum seine Wurzeln in Android Jelly Bean hat. Der Gründer Steve Kondik war zwischenzeitig bei Samsung beschäftigt und stellte seine Tätigkeit beim Projekt zurück, mittlerweile hat er mit einigen Partnern gemeinsam den Tagesjob geschmissen und konzentriert sich komplett auf CyanogenMod. Das Team ist nun zu einer echten Firma herangewachsen und gibt Vollgas, was sich auch in den neuen Features wiederspiegelt.

Als Ziele sehe man für die nahe Zukunft Dinge wie wirklich funktionierende Sicherheit (CyanogenMod ist für viele weniger NSA-bedenklich als Vanilla Android), weiterhin wenig unnötigen Ballast und möglichst weitreichenden Support aller Geräte inklusive häufiger Updates. In wenigen Wochen soll sogar ein CM-Installer erscheinen, der auch Newbies die Installation von Custom ROMs noch einfacher machen soll.

Da es sich nun um eine Firma handelt, stellt sich auch anhand der 7 Millionen US-Dollar die von Investoren eingeholt wurden die Frage: Wie wird die Monetarisierung aussehen? Affiliate-Links im Betriebssystem wie bei Ubuntu? Werbung? Hardware?

Laut der Frage- und Antwortsession (AMA) bei Reddit ist die Monetarisierung offenbar noch nicht Teil eines festen Planes, zunächst soll sich aus CM eine gigantische Plattform entwickeln. Dann folgen die Pläne, etwas Knete herauszuholen. Klingt ziemlich nach einem typischen heutigen Startup.


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