Image Image Image Image

Das Digital Freedom Manifesto (gesponsertes Video)

Das Digital Freedom Manifesto (gesponsertes Video)

Sie sorgten für ordentliche Lacher aber auch ernste, nachdenkliche Blicke auf der re:publica 2014 in Berlin: Hacker Mikko Hyppönen und David Hasselhoff warben für das Digital Freedom Manifesto von F-Secure. Dabei handelt es sich um eine Kampagne für Freiheit und gleichzeitig um Werbung für Freedome, eine VPN-App mit zusätzlichen Sicherheitsfeatures und einem besonders benutzerfreundlichen Interface. Die App kann man eine Woche lang kostenlos testen, das Manifesto kann von allen Besuchern kostenlos mitverfasst werden, wie eine Wiki.

Selten kann man von Unternehmen angetriebene Netzpolitik so ohne Weiteres unterstützen - hierbei geht es aber wirklich um einen besonders guten Zweck.

Das Digital Freedom Manifesto

Beim Digital Freedom Manifesto geht es um vier Kernthemen: Massenüberwachung, digitale Strafverfolgung, Digitale Kolonialisierung und das Recht auf Zugriff, Bewegung und freie Sprache. Das Manifesto selbst wird unter der Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt.

Die Spionageskandale um sämtliche Geheimdienste und unsere datenhungrigen Regierungen sollten Anlass sein, wirklich mal in puncto Internetbenehmen umzudenken. Wie sieht es mit künftigen Regierungen aus, fragt Mikko Hyppönen - wenn wir der heutigen Regierung vertrauen, vertrauen wir auch den nächsten fünf? Denn unsere Daten gehen nirgendwohin, sie werden gespeichert und langfristig aufbewahrt. Dazu zählen Eure Fotos, Mails, Textnachrichten und Finanzdaten sowie Verträge. Es ist tatsächlich billiger geworden, Daten zu behalten, anstatt sie zu löschen. Zumindest für die aktuellen Zwecke und Verwendungen.

Freiheit im Internet ist nicht nur die Freiheit vor Überwachung á la George Orwell. Freiheit im Netz bedeutet auch Schutz vor falschen Gerichtsurteilen - eine falsche Äußerung und Ihr seid potenzielle Kriminelle, oder schon auf der Anklagebank.

Schreibe das Manifest für die Freiheit Deiner Generation mit

Außerdem sollte die Netzneutralität am Leben bleiben, sprich die Monopolisierung (die schon längst eingetreten ist) muss bekämpft werden. Das gilt auch irgendwo für nationale Schwerpunkte, wie etwa die überwiegend amerikanischen, kostenlosen Cloud-Dienste im Web. Der europäische Traffic wandert aufgrund von Facebook, Google und anderen Giganten zwangsweise durch die Abhörstationen und geografischen Regionen der Amis. Das ist langfristig eine sehr hilflose Position, in die wir uns da begeben.

Unsere Generation trägt die Verantwortung für das, was noch kommt. Projekte wie das Digital Freedom Manifesto erlauben es Euch, einen Beitrag für den nächsten Pfad als Grundstein zu legen und Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie bei einer Wiki kann dort jeder Netzbürger einen Satz, Absatz oder mehr hinterlassen - kostenlos und anonymisiert (wer mag, kann sein Twitter-Handle in der Liste der Autoren hinterlassen).

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung von F-Secure realisiert.


Übrigens: Wenn Du keine Neuigkeiten, Produkt-Tests oder Artikel von uns verpassen willst, dann folge uns am besten auf Facebook oder Twitter.



Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:



← Menü öffnen weblogit.net | Home