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Das ultimative iPhone: Saphirglas und Liquidmetal in Union

Das ultimative iPhone: Saphirglas und Liquidmetal in Union

Es könnte der langersehnte Innovationssprung sein, den Analysten, Aktionäre und Anhänger weltweit seit Jahren fordern. Ein an sich schon stark ausgereiftes Produkt, das sowohl optisch als auch technisch fast völlig neu erfunden wird, das wäre der Traum vieler. Dass das so kaum passieren wird, behaupten wiederum andere. Doch in diesem Jahr könnte Apple endlich wieder einmal weit ausholen, und zwar sehr weit.

Das Zauberwort: Liquidmetal. Derzeit eher noch als elastischer und widerstandsfähiger Werkstoff im Sportbereich weit verbreitet (u.a. für Baseball- und Tennisschläger), könnte bereits das Gehäuse des kommenden iPhone 6 aus diesem Material bestehen. Der Vorteil? Liquidmetal funktioniert exzellent mit vielen anderen Materialien.

LiquidDer Traum vom randlosen Smartphone könnte dann (fast) zur Realität werden. Denn ein von Apple vor 6 Jahren eingereichtes Patent zeigt, dass der Computer-Konzern aus Cupertino scheinbar genau das plant. Laut Patentschrift aus dem Jahr 2008 (8,738,104) hat Apple eine Möglichkeit gefunden, Saphirglas mit Liquidmetal zu verbinden.

Einkerbungen im Metallrahmen würden dann zwar nach wie vor das Glas in Position halten, das Gehäuse samt Glas könnte aber in einem Produktionsschritt hergestellt werden und ein nahezu randloses Display ermöglichen. Und warum Saphirglas? Ganz einfach, es ist das zweithärteste natürliche Material der Welt und extrem widerstandsfähig. Deshalb wird es auch seit eh und je von luxuriösen Uhrenherstellern verwendet, wodurch die Uhren beständiger sind - zum Beispiel gegen Kratzer.

Auch wenn dieses Saphirglas in der Herstellung speziell für Smartphone-Displays aktuell noch etwa 10 mal so teuer ist, wie die aktuelle Display-Glas-Generation (Gorilla Glass 3) vom Glas-Spezialisten Corning, Apple interessiert sich schon lange für dieses Material. Was nicht zuletzt ein ausschlagender Grund war, mit dem Unternehmen GT Advanced Electronics eine enge Kooperation einzugehen. Das bekanntlich eines der größten Unternehmen der Welt ist, mit Spezialisierung auf Saphirglas.

>> Saphirglas vs. Gorilla Glass 3: Welches Glas ist besser für Smartphones?

Exklusivrechte verlängert

Erst Anfang diesen Jahres hatte man bei Apple die Exklusivrechte für Liquidmetal verlängert, die dem Unternehmen die alleinige Nutzung des Materials zusichert. Die Chance, dass in diesem Jahr vielleicht schon das nächste iPhone oder vielleicht sogar eine erste Apple Smartwatch aus Liquidmetal gegossen wird, scheint somit also groß zu sein. Denn die Rechte konnte man sich lediglich um ein weiteres Jahr bis 2015 sichern. Spätestens dann würden (könnten) andere auf den Zug aufspringen. Ein nicht zu unterschätzender Vorsprung, auch wenn es nur ein paar Monate sind.

Laut Telekom steht uns das iPhone 6 jedenfalls im September, um genau zu sein am 19. September bevor. Zumindest sieht es so aus, als hätte sich der deutsche Mobilfunkprovider heute ein wenig verplappert (hier zum Nachlesen).


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