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Das Warten auf die neuen Mac-Modelle: MacBook Air 2012, was erwartet uns? [Spezial Teil 2]

Das Warten auf die neuen Mac-Modelle: MacBook Air 2012, was erwartet uns? [Spezial Teil 2]

Teil 2: Nachdem wir gestern bereits, im ersten Teil unseres Spezials, Gedanken zum neuen MacBook Pro gemacht haben, folgt heute der kleine Bruder: das MacBook Air 2012. Wie gesagt, die Gerüchteküche brodelt. Was hält Apple in diesem Jahr bereit? Eine 15 Zoll Variante? mit Retina-Display? Einen geringeren Preis? 

Nochmal ein kurzer Rückblick zu gestern: Wir hatten bereits gesagt, dass es immer mehr Hinweise auf Retina-Displays in zukünftigen Macs gibt und Apple bereits Icons auf HiDPI geupdatet hat und es bei „Spiegelsoftware“ für die neuen iPads auch einen entsprechenden Modus gibt. Nur das „Wann“ und „Wie“ stehen momentan noch in den Sternen, da die Displays zum derzeitigen Zeitpunkt noch vergleichbar teuer sind.

MacBook Air:

Das MacBook ist bereits seit einiger Zeit im Gerüchtekochtopf: Viele Seiten berichten schon länger über einen Zuwachs der MacBook Air - Reihe: ein 15 Zoll MacBook Air soll die Produktpalette  im Einsteigerbereich erweitern. Doch was ist dann wieder mit dem MacBook Pro  13 bzw. 15 Zoll? Weil preislich liegen bereits jetzt das 13“ MacBook Pro und das 13“ MacBook Air auf einer Preisebene, wobei das Pro sogar 100 € günstiger ist und mehr Power hat. Ein 15“ Air könnte da ganz schön untergehen, zumal Apple sich nicht mit vergleichbaren Produkten im Weg stehen möchte und dies bisher ganz gut vermieden hat.

Im Design könnte sich etwas tun, da seit der Einführung 2008 nicht viel verändert wurde, aber mal ehrlich: was sollte man an einem sehr guten Produktdesign auch ändern? Durch neue Technologien könnte man eventuell die Breite beim 13“ von 32,5 cm auf 30 cm (Breite des  11“ Air) verringern und gleiches auch in der Tiefe von 22,7 cm auf 19,2 cm. Ich halte die leider für unwahrscheinlich, da sich die Akkulaufzeit dabei verschlechtern könnte. Aber ein 13 Zoll MacBook Air in der Größe des 11 Zoll Modells wäre definitiv cool.

Zurück zum Display: Eine Verdopplung der Auflösung für ein Retina-Display könnte durch Sharps neue IGZO-Panels möglich sein. Meine vorgeschlagenen Auflösungen für ein 13,3 Zoll und ein 11,6 Zoll Retina-Display wären 2.880 x 1.800 (255 ppi) und 2.732 x 1.536 (270 ppi). Mal sehen wie weit es Apple wirklich treibt, aber über die 220 ppi sollten sie schon kommen. Da hofft man doch auch auf ein Upgrade der Facetime Kamera auf eine Facetime HD Kamera wie sie bereits im MacBook Pro oder iMac verbaut wird.

Falls wirklich ein Retina-Display eingebaut wird, brauchen die Airs auch leistungsstärkere Prozessoren. Die neuen Intel Ivy Bridge Prozessoren bieten sich da an und werden auch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zum Einsatz kommen. Vielleicht vollzieht Apple hier die „Abkehr“ von Dual-Core Prozessoren und setzt wie schon beim MacBook Pro oder iMac auf Quad-Core Prozessoren. Eins ist aber sicher, ein Leistungsschub wird kommen und diesmal hoffentlich etwas mehr als der letzte.

Wie gestern bereits erwähnt, hat Samsung neue SSD-Chips (Tipp: 256 GB Samsung SSD für 179 € bei Amazon!) vorgestellt, die doppelt so schnell wie die bisher in der MacBook Air-Reihe verwendeten SSDs. Die Lesegeschwindigkeit soll bei 500 Mbit/s und Schreibgeschwindigkeit bei 400 Mbit/s liegen. Zusammen mit den neuen Prozessoren könnte hier ein deutliches Leistungsplus anbahnen.

Momentan wird auch noch gemunkelt, dass die neuen Macs zusammen mit dem neuen OS X Mountain Lion erscheinen könnten oder man wie bereits im letzten Jahr ein kostenloses Upgrade erhält, falls die Geräte doch eher veröffentlicht werden.

Vieles was hier beschrieben wurde, sind teils wage und teils sehr realistische Gerüche, deren Wahrheitsgehalt spätestens zur WWDC Anfang kommenden Monats bestätigt oder widerlegt werden. Ich hoffe, dass ich euch einen kompakten Überblick über die Gerüchteküche zum bevorstehenden Update der Reihe geben konnte und alle wichtigen Dinge erwähnt habe, falls euch was auffällt oder was fehlt, scheut euch nicht einen Kommentar zu hinterlassen, direkt hier, auf unserer Facebook-Fanpage unter dem Artikel und schreibt mir eine Mail oder per Twitter.



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  • Ich glaube, dass weniger die Prozessorleistung bei Retina Displays ein Problem sein wird, sondern vielmehr der Stromhunger. Man sieht bereits beim "Neuen iPad" (Gen. 3), dass bei doppelter Akkukapazität und höherem Gewicht trotzdem nur die halbe Betriebszeit als beim (neuen) "iPad 2" erreicht wird.

  • Ben

    Aber ohne entsprechende Prozessor- und Grafikleistung ist ein Retina-Display auch nicht möglich 😉 und die neuen Ivy Bridge Prozessoren sind obwohl sie eine höhere Leistung haben, stromsparender als die "alten" Prozessoren.

  • Paul

    Jede einigermaßen venünftige cpu bzw gpu aus dem pc bereich sind seit vielen jahren in der lage hawrdwaretechnisch "retina auflösung" auszugeben.

  • Die reine Auflösung ja. Aufwändige OpenGL-Anwendungen mit FSAA, vernünftiger Anisotropie, usw. oder h264 Videos (in dieser Auflösung) mit hoher Bitrate? Sicher nicht seit vielen Jahren. 😉



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