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Der Traum vom Apple Auto lebt: Tesla Übernahme?

Der Traum vom Apple Auto lebt: Tesla Übernahme?

Was läuft da mit Tesla? Spekulationen zu einer möglichen Übernahme durch Apple gab es in der Vergangenheit immer wieder. Beflügelt werden die Gerüchte aktuell ein weiteres Mal durch ein Geheimtreffen, das im vergangenem Jahr zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Apple-Manager Adrian Perica stattfand. Auch Tim Cook könnte Vermutungen zufolge bei diesem Treffen anwesend gewesen sein, was die Gerüchte um einen Kauf abermals anfeuert. Schließlich könnte sich der Computer-Riese aus Cupertino den aufstrebenden Autohersteller ohne Probleme leisten, denn das Festgeldkonto ist mit dreistelligen Milliarden-Beträgen prall gefüllt.

Die schweizerischen Kollegen vom Handelsblatt haben gestern Abend mit ihrem Bericht für Aufsehen in der IT-Welt gesorgt. Nachdem andere Konkurrenten von Apple teilweise bereits mit deutschen und amerikanischen Autoherstellern kooperieren, würde ein Kauf von Tesla zumindest ins Konzept von Apple passen. Auf lange Sicht strebt der Produzent von edlen Elektroautos den großen Aufstieg an und will ähnlich viele Autos wie die deutschen Premium-Hersteller um BMW, Audi und Benz verkaufen.

Es wäre ein gigantischer Deal, sollte Apple tatsächlich den von Elon Musk gegründeten Autohersteller Tesla für ein paar Milliarden Dollar aufkaufen. Elon Musk ist sowas wie der Superman in der gegenwärtigen Techwelt und wird gerne auch als der Tony Stark der Realität bezeichnet. Er steckt hinter diversen Erfindungen, die immer wieder für Aufsehen sorgen. Richtig reich geworden ist er mit PayPal, das im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss aus Confinity und X.com entstand. Letzteres wurde von Musk ein Jahr zuvor gegründet und fungierte zunächst als Finanzdienstleister im Web.

Tesla Auto mit iOS und Siri, oder vielleicht doch mehr?

Adrian Perica ist aktuell im Apple-Konzern einer der Topmanager für Fusionen und Akquisitionen. Laut dem San Francisco Chronicle Report reiste er im letzten Jahr viel um die Welt, um mögliche Übernahmen für Apple einzuleiten. Auf dem Zettel sollen dabei vor allem Suchmaschinen, Entwickler von Karten-Software und Systeme zur Daten-Analyse stehen. Aber spätestens seit die direkten Konkurrenten um Google und Samsung mit anderen Autoherstellern Partnerschaften eingegangen sind und zum Teil an eigenen Autos basteln, zeigt der Computer-Riese offensichtliches Interesse an einen Einstieg in die Autobranche.

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Am realistischsten ist aktuell der Einzug von Siri und iOS in einem Elektroauto von Tesla. Apple würde sich damit sehr früh auf dem noch recht jungen Markt der Elektroautos positionieren. Aber auch eine Zusammenarbeit in der Entwicklung von Batterien könnte Grund für das Treffen mit Musk sein. Mehrere US-Kollegen vermuten, dass Apple möglicherweise in die gigantische Batterie-Produktion von Tesla in den Staaten investieren könnte. Passenderweise will Tesla in den kommenden Tagen eine neue Batteriefabrik ankündigen, die gewaltige Ausmaße hat und die weltweite Produktion von Lithium-Ionen-Batterien mal eben verdoppelt.

Dass Apple diesbezüglich mit Tesla zusammenarbeiten möchte, klingt sofern plausibel, da Apple diese Art der Batterien auch in den eigenen Gerätschaften wie MacBook und iPhone sowie iPad verbaut. Noch ist eine Übernahme von Tesla durch Apple wohl eher unwahrscheinlich, zumal Musk sich eventuell quer stellen würde. Eine milliardenschwere Investition in die Batterieproduktion von Tesla könnte die Entwicklung von Batterien hingegen voranbringen.


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