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Die 5 interessantesten Infos zur Apple Watch

Die 5 interessantesten Infos zur Apple Watch

Sogenannte "Early Adopter" spielen bereits mit ihren Apple Watches oder warten noch sehnsüchtig auf die Lieferung - die restlichen Interessenten begnügen sich zunächst mit den Erfahrungsberichten und wägen das Risiko ab, so früh in eine Apple-Produktlinie einzusteigen.

Wir haben uns die 5 interessantesten Meldungen zu diesem Zwecke herausgepickt und präsentieren sie hier zeitsparend und montagstauglich mit knackigen Infos rund um die Apple Watch und ein bisschen Humor als Dessert dazu.

1 - Die Akkulaufzeit von iPhones wird von der Watch in beide Richtungen beeinflusst

Einige vor dem Launch von uns nicht ganz bedachte Aspekte werden jetzt in der Praxis erprobt. Darunter auch die Akkulaufzeit - nicht von der Watch, sondern vom iPhone. Basierend auf den jüngsten Berichten kann die Watch die Laufzeit des iPhone nämlich positiv oder negativ beeinflussen.

Ein ehemaliger Autor von Engadget klagt über stark verkürzte Akkulaufzeit bei seinem iPhone und nennt die Apple Watch Companion-App als Hauptverbraucher mit 30% Anteil. Dass das Zusammenspiel der beiden Devices sich auf die Laufzeit auswirkt, ist aufgrund der häufigen drahtlosen Kommunikation und des sehr häufigen Gebrauchs in der frühen Nutzungsphase durchaus denkbar.

Nutzer im Forum von MacRumors berichten sogar über akut sichtbare Akku-Verluste beim iPhone 6 Plus und teilweise weniger als einen Tag Laufzeit beim ansonsten ziemlich ausdauernden Device. Der Abruf von E-Mail vom iPhone auf die Watch ist beispielsweise ein Lastfaktor. Besserung lässt sich mit der Deaktivierung von App Refreshes im Hintergrund auf dem iPhone erreichen.

Überraschender ist hingegen die Wirkung bei einigen wenigen Nutzern, die von längeren Laufzeiten ihrer iPhones im Zusammenspiel mit der Apple Watch berichten. Sicherlich spielt das Nutzungsprofil dieser Personen eine große Rolle: Sprich, wie oft wird das iPhone nun in Relation zu der Zeit vor der Watch benutzt? Der Bildschirm zieht nach wie vor einen Großteil der Akkukapazität in kurzer Zeit leer, weniger Interaktion und mehr Bluetooth-Datentransfer könnte einen netto-Gewinn bedeuten:

2 - Apple Watch wird von US-Warentest als widerstandsfähig und sensorisch präzise beschrieben

In den Staaten gibt es "Consumer Report", eine Autorität im Testen von Endnutzergeräten. Das dortige Team bescheinigt der Apple Watch Sport und Apple Watch in Edelstahl gute Widerstandsfähigkeit im Hinblick auf den Alltag, mehr Details hierzu im Video. Während das Saphirglas quasi lebenslang halten dürfte, ist beim Ion-X-Glas mit härterem Werkzeug durchaus ein Kratzer möglich:

Weiter ist in den Tests im Laufe von 3 Minuten zu sehen, dass die Pulsmessung der Apple Watch einen hohen Standard erfüllt, ebenso ist die Schrittmessung als solide zu beschreiben. Auch Wasser in gemäßigtem Umfang (simulierte 90 cm Tiefe per Druckkammer) brachte keine funktionellen Probleme mit sich. Dennoch ist die Watch, wie auch von Apple erklärt, kein Sportgerät für Taucher oder Schwimmer. Regelmäßige Duschen sollte sie jedoch locker wegstecken. Weitere Analysen von Consumer Report stehen noch aus.

3 - Apple Watch Gold im Eigenbau

Mit ein bisschen Farbe und dem schwarzen Sportmodell der Apple Watch kann man sich 11.000€ sparen und dabei auch gleich die lästige Garantie loswerden. Hier das Video-Tutorial zur Apple Watch Gold Marke DIY:

4 - Apple Watch mit Edelstahl-Gehäuse zerkratzt schnell: #ScratchGate?

Das ist ziemlich unschön: Die Apple Watch in stainless steel sieht nach gröberem Alltagsgebrauch ziemlich schnell etwas mitgenommen aus, das Gehäuse nimmt nämlich entgegen des Displays gerne mal einen Kratzer mit.

Im Netz gehen schon die ersten Anleitungen herum, die das Material wieder aufwerten sollen. Andere Nutzer berichten vor problemloser Nutzung und glauben @DetroitBORG nicht - einer vermutet dass die Schäden an seiner Apple Watch von der zeitgleich getragenen Moto 360 stammen. Die Macken treten aber auch bei anderen Trägern auf:

In der Praxis spielen hier zusätzlich getragene Schmuckstücke selbstverständlich eine Rolle, ebenso eventuelle Manschettenknöpfe und andere metallische Kollisionen im Alltag. Insgesamt scheint sich das Problem aber auf einige Einzelfälle zu konzentrieren und keineswegs eine Epidemie zu sein.

Die Kratzer sind ausschließlich oberflächlich im spiegelglatten Finish zu sehen, das Apple den Edelstahl-Watches verpasst. Im Endeffekt unterscheidet sich die Problematik nicht von anderen Uhren und Herstellern, das ist eben ein Nachteil des Materials und der Abschlussbehandlung. Sicherlich gibt es da minimale Unterschiede, aber im Großen und Ganzen sind auf Dauer sicherlich kleinere und feine Kratzer bei Hochglanzoberflächen zu erwarten.

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Eine erste Lösung für das "#ScratchGate"-Problem findet sich in mikroabrasiven Metallpolituren und einem trockenen Handtuch. Die Prozedur hierfür gibt es auch in diesem Video und der Erfolg setzt schnell ein.

Natürlich gilt diese Lösung nur für die Edelstahlgehäuse, nicht für die Apple Watch Sport mit dem Aluminiumgehäuse. Der Uhrenladen um die Ecke führt diese Prozedur übrigens auch gerne für euch durch. Regelmäßige Schleifbehandlungen könnten sich auf Dauer aber negativ auf die Optik auswirken.

5 - Psychologie hinter dem Kauf einer Apple Watch in 5 Stadien illustriert

Im Webcomic von The Nib sehen wir die 5 psychologischen Stadien der Apple Watch, abgeleitet von den 5 Stages of Loss im Kübler-Ross-Modell, die ich an dieser Stelle ganz witzig fand.

Von Leugnung über Wut bis hin zum Feilschen, der Depression und der Akzeptanz macht der neue Besitzer einen Wandel durch - der keineswegs in Zufriedenheit münden muss.

Hier der Link zum Original-Comic

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