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Die besten Roboter 2015: DARPA-Challenge-Sieger

Die besten Roboter 2015: DARPA-Challenge-Sieger

Ein großes Preisgeld für die ersten drei Plätze gab es in Kalifornien zu holen: Schlacht der humanoiden Roboter, sponsored by DARPA. Die Darpa Robotics Challenge 2015 ist vorbei, wir fassen zusammen. Es geht los mit einem amüsanten Video voller oberflächlich tollpatschiger Roboter. Stürzen diese Maschinen vielleicht nur unter dem Vorwand der Unterlegenheit und warten auf unseren nächsten schwachen Moment? Wer weiß.

Die DARPA Robotics Challenge wurde 2015 von den Südkoreanern gewonnen. Team Kaist trat mit dem "DRC-Hubo Robot" an und absolvierte den Hindernisparkours, der die Herausforderungen des 2011er Fukushima-Desasters simulieren sollte.

Hier ein kurzer Clip, der die finalen Schritte des Gewinner-Roboters auf einer Treppe zeigt:

Hier ein Portrait des Sieger-Teams Kaist aus Südkorea:

Und hier der komplette Parkours in Fast Motion (Zeitraffer):

Humanoide Roboter sind - für manche vielleicht überraschend - in vielen Szenarien überfordert und extrem langsam, die für uns Menschen völlig selbstverständlich sind. Etwa das Öffnen einer Tür mit Türknauf ohne dabei die Balance zu verlieren, ein Auto fahren und einige Treppenstufen erklimmen.

Während der Challenge wurde die Verbindung zum Operator, der den Roboter fernsteuert, gelegentlich unterbrochen. Das sollte die Konditionen einer echten Katastrophe (oder beispielsweise einen Einsatz während bewaffneten Auseinandersetzungen á la Krieg, die echte Motivation hinter der vom US-Militär finanzierten DARPA-Challenge) besser simulieren und die Messlatte anheben.

Der Cheetah-Roboter (Gepard) war übrigens auch dabei und durfte den Parkours in seinem ganz persönlichen, gruseligen Stil absolvieren. Insgesamt waren 25 internationale Teams vertreten. Zwei der Aufgaben wurden erst kurz vorher enthüllt, um die Teams und ihre Roboter besonders zu fordern. Es handelte sich dabei um einen Hebel, der manuell betätigt werden musste. Außerdem musste ein Stecker aus einer Steckdose in eine andere umgesteckt werden. Die vorher angekündigten Aufgaben umfassten außerdem die Betätigung eines Ventils mit Drehgriff, die Öffnung einer Tür und die teils fatalen Treppenstufen sowie natürlich der Jeep mit allen seinen Tücken:

drc-hubo-jeep

Team Kaist war mit 44 Minuten und 28 Sekunden am schnellsten unterwegs (das Limit lag bei 60 Minuten) und gewann somit 2 Millionen US-Dollar, hier ein glückliches Siegerfoto der Bastler-Truppe:

team-kaist-gewinner


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