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Die gedruckte Pasta aus dem 3D-Drucker wird Wirklichkeit

Die gedruckte Pasta aus dem 3D-Drucker wird Wirklichkeit

Wenn wir vom Einsatz von 3D-Drucker für die industrielle Produktion, dem Modell-Druck für Immobilien-Unternehmen oder den Heimanwender-Bereich sprechen, sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druckern werden in Zukunft noch weitaus vielfältiger sein. Inbegriffen wird hierbei auch die heimische Küche sein, die uns bald Essen aus dem 3D-Drucker liefern könnte.

Während Pasta laut Googles Chefkoch Bernard Faucher aus dem 3D-Drucker in dessen Kantine schon seit rund zwei Jahren immer wieder mal auf dem Teller landet, könnten auch erste Heimanwender schon bald ihr Mittagessen selbst drucken. Der Pasta-Hersteller Barilla forscht seit einiger Zeit an einen 3D-Drucker für den Massenmarkt, der schneller als je zuvor Pasta drucken kann. Zur Zielgruppe sollen vor allem Restaurants und Privatpersonen gehören, die auf die neuesten Technologien in der eigenen Küche nicht verzichten wollen.

Schon in diesem Jahr soll der Drucker in Zusammenarbeit mit TNO Eindhoven soweit entwickelt sein, dass er marktreif in den Handel kommen soll. Dass bestätigte in dieser Woche das TNO Eindhoven und gab darüber hinaus an, dass man schon seit mehreren Jahren zusammen mit dem italienischen Pasta-Produzenten an diesem Projekt arbeitet. Laut den eigenen Angaben soll der 3D-Drucker in weniger als 2 Minuten bis zu 20 Stück Pasta drucken bzw. herstellen können. Die notwendigen Zutaten hierfür liefert Barilla. Der Verkauf der Zutaten für den Teig und die Cartridges soll für Barilla gleichzeitig auch das Geld einbringen.

Barilla-TNO-Pasta-3D-Drucker

Innerhalb weniger Monate konnte man den Druck-Vorgang auf zwei Minuten herunterschrauben. Anfänglich hatte dieser laut TNO Eindhoven noch über 20 Minuten in Anspruch genommen. Das führte jüngst dazu, dass nun auch erste Restaurants diesen Drucker bereits zu Testzwecken einsetzen. Wann der Marktstart genau erfolgen soll, ist noch unklar. Kield van Bommel, der mit seinen Druckern die Küche mehr oder weniger auf den Kopf stellen will, gab jedoch an, dass noch in diesem Jahr die Auslieferung erfolgen soll und zwar international. Wir bleiben natürlich dran. Weitere Ideen und Projekte für 3D-Druck findet ihr auch in unserer Rubrik für 3D-Print.

Bilder: TNO Eindhoven


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