Image Image Image Image

Dieses Smartphone zerstört sich in 10 Sekunden: Boeing Black

Dieses Smartphone zerstört sich in 10 Sekunden: Boeing Black

Das Boeing Black soll ein Allheilmittel gegen böse Malware- und Spyware-Apps, noch bösere Regierungen und vor allem gegen unerwünschte Übergriffe an den eigenen Daten sein. Wieso Boeing? Was haben Urlaubsflüge in All-Incl.-Ballermanngebiete großartig mit Sicherheit zu tun, fragt Ihr? Nun ja, Boeing ist ja auch wegen der hochentwickelten militärischen Hardware, diversen Bombern und Jet-Fightern und Waffen sowie Satelliten so beliebt im Kreise der Regierungen.

Optisch scheint das Boeing Black sich an Anzugträger zu richten, die einst einen BlackBerry besaßen und im Lichte der Enthüllungen um die globale Datenspionage nun vielleicht doch lieber einen neuen OEM aufsuchen möchten. Sicherheit steht beim Boeing Black nämlich an vorderster Stelle, obgleich es keinen Selbstzerstörungsmechanismus á la James Bond gibt.

Dafür werden sämtliche Daten vom Gerät gelöscht, sobald ein Angreifer beispielsweise das Gehäuse öffnen möchte. Die Herstellung des Boeing Black findet in den Vereinigten Staaten statt.

Boeing Black

Bei einem Gewicht von 170 Gramm, einer Dicke von 13,25mm und einem 4,3-Zoll Display würde man ja fast hoffen, das Teil besäße einen vernünftigen Akku. Mit 1590 mAh wird der Hochsicherheits-Kunde damit aber vermutlich nicht allzu weit kommen, für die Flüge zwischen Meetings reicht es wohl. Ob die Android 4.x-Codebasis für diese Zwecke geeignet ist? Standardmäßig sollen Features wie Verschlüsselung für den Speicher (Algorithmen werden nicht genannt), eine "Hardware Crypto Engine" und "Embedded Secure Components" für besondere Sicherheit sorgen.

Spezifikationen:

  • 4,3 Zoll Display mit 540x960px
  • 1,5 GHz ARM Cortex A9 CPU
  • Boeings eigene Geschmacksrichtung von Android
  • LTE / UMTS / GSM
  • Dual SIM Support
  • Bluetooth 2.1 (statt 4.0)
  • PDMI Port (USB + Audio + Strom + HDMI + DisplayPort)
  • USB Port
  • microSD Slot

Für mich klingt die ganze Nummer nach einem albernen Prunkstück für Businesskasper ohne technologische Expertise jeglicher Art, alleine das Product Sheet bei Boeing bringt mich mit der Dichte an leeren Marketingphrasen zum Schmunzeln. In der Gesamtheit klingt das Projekt nach minimalen OEM-Anpassungen am Betriebssystem und alter Hardware, die sich primär durch den selten verwendeten PDMI-Port hervorhebt. Ob das Boeing Black dadurch wirklich modular wird?


Übrigens: Wenn Du keine Neuigkeiten, Produkt-Tests oder Artikel von uns verpassen willst, dann folge uns am besten auf Facebook oder Twitter.



Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Maschbauer

    „Die Herstellung des Boeing Black findet in den Vereinigten Staaten statt.“
    Wer weiß wer sonst noch alles da „mitwirkt“ ? 🙁



← Menü öffnen weblogit.net | Home