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EA macht dämliche Witze über Nintendos Wii U Konsole

EA macht dämliche Witze über Nintendos Wii U Konsole

Da haben sich die Kollegen von Electronic Arts wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Nachdem die Gaming-Schmiede am gestrigen Scherztag auf Twitter mehr oder minder über die Wii U Konsole herzog, musste sich der CEO jetzt persönlich bei den Japanern und den Fans entschuldigen.

Während das gesamte Web und vor allem viele Hersteller zum Teil wirklich witzige Scherze auf Lager hatten (hier unsere Zusammenfassung), griff EA in die Kiste für verletzten Stolz. In gleich mehreren Tweets spielte das Unternehmen auf die Unterlegenheit der Wii U Konsole im Vergleich zu den Big-Playern von Sony und Microsoft an. Was als Scherz gedacht war, kam bei vielen Fans und auch bei Nintendo selbst aber gar nicht gut an.

Als „inakzeptabel und dumm“ bezeichnete im Nachhinein sogar EA selbst die Aktion. Unter anderem hatte EA in einem Tweet angekündigt, dass ab sofort die leistungsstarke Frostbite-Engine auch auf der Wii U läuft, da es sich bei der Nintendo-Konsole um die stärkste Gen4-Plattform auf dem Markt handeln würde. Kenner wissen aber natürlich, dass das nicht der Fall ist und die Wii U eben nicht die nötige Leistung aufbringt für die Frostbite-3 Gaming-Engine.

"Frostbite now runs on the #WiiU since it is the most powerful Gen4 platform, our renderer is now optimized for Mario and Zelda."

Dabei sollte es aber nicht bleiben. In einem weiteren Tweet kündigte man HalfLife 3 an, das im Sommer 2014 exklusiv auf die Wii U kommt und mit der Frostbite Engine laufen soll. Und auch über die Latenzprobleme machte man sich seitens EA lustig.

"Frostbite will power #HalfLife3, coming out summer 2014! #WiiU exclusive."

"Good news, we have finally fixed and optimized our 'netcode'. Uses quantum entanglement for Zero Latency connections. Exclusively on #WiiU."

Kleiner Shitstorm gegen EA

Das Echo war daraufhin recht groß. Viele User reagierten auf diese Tweets mit Unverständnis, da sich EA wohl einfach nur Luft machen wollte und bewusst auf das „schwächste Kind aus der Klasse herumhackt“. So beschrieben es beispielsweise die Kollegen von Kotaku treffend.

Fakt ist, dass EA aktuell keine Games mehr für die Nintendo Konsole entwickelt. Was unter anderem auch daran liegt, dass die angesprochene Frostbite-Engine nicht von der Wii U unterstützt wird. Trotzdem war es unangebracht, dass EA in dieser Hinsicht den Stein hinterherwirft. Nintendo platziert sich schließlich bewusst in einer Nische, und spricht damit seit Jahren etliche Fans an. Auch wenn das aktuelle Konzept der Japaner wohl eher suboptimal ist und viele ansprechende Titel einfach fehlen, um am alten Erfolg anknüpfen zu können.

Nichtsdestotrotz musste sich der CEO von EA entschuldigen. Über Twitter tat er das auch und veranlasste daraufhin die Löschung der EA-Tweets. Ein bisschen Schaden ist natürlich trotzdem übrig geblieben. Wobei es EA mittlerweile ja gewohnt ist, des Öfteren in ein dickes Fettnäpfchen zu treten.

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