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EC-Karten-Betrug mit 3d-gedruckten Covern

EC-Karten-Betrug mit 3d-gedruckten Covern

Auch in der Kriminalität findet die 3D-Druck-Technologie immer häufiger seine Anwendung. In Frankreich konnte schon wieder ein EC-Karten Betrüger dingfest gemacht werden, der mit 3d-gedruckten Covern eines herkömmlichen Geldautomaten mehr als 18.000 Euro erbeutete.

Das Manipulieren von Geldautomaten an sich ist nichts Neues, der Einsatz von 3D Drucker in diesem Zusammenhang ist aber weniger die Regel. Dabei ist das sogar effizient, weil sie sich das passende und entscheidende Bauteil passgenau für den Geldautomaten bequem zu Hause ausdrucken können und sich so keinem erhöhtem Risiko auf anderen Märkten ausgeben müssen. Gegenüber Le Parisien (via dailymail) sagte die ermittelnde Polizeistelle:

„Die gefälschten Bauteile waren von sehr guter Qualität, besser als das was wir normalerweise gewohnt sind.“

Der erste ist er damit aber nicht. Schon 2011 konnten Kriminelle mehr als 300.000 Euro mit einem ebenfalls im 3D Drucker entstandenen Cover ergaunern. Und 2013 waren es immerhin noch stolze 70.000 Euro. Über die Jahre gesehen schrumpft die Beute also eher, was vor allem der besseren Früherkennung geschuldet sein dürfte. Andererseits sind passgenauere Nachbauten aus dem 3D Drucker vielleicht auch ein Stück weit schwerer zu erkennen.

Übrigens: Festgenommen werden konnte er nur, weil er die von seiner Hand manipulierten Geldautomaten mit seiner eigenen EC-Karte getestet hat.

da-Vinci-3D-Drucker_Cover


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