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Fabmaker baut 3D Drucker für Schüler & Studenten

Fabmaker baut 3D Drucker für Schüler & Studenten

Der deutsche Fabrikant Fabmaker hat auf der CeBIT die eigene 3D Drucker Produktlinie "Education Line" präsentiert. Entwickelt wurde diese speziell für Schulen und Universitäten. Eine hohe Mobilität gewährleistet zudem den Einsatz des 3D Druckers in unterschiedlichen Räumen. Damit ist Fabmaker einer der Vorreiter in Deutschland, um 3D Druck auch hierzulande für Schulen schmackhaft zu machen. In anderen Ländern wie den USA oder Großbritannien, sind die Kollegen nämlich schon ein ganzes Stück weiter.

Während in den Staaten Präsident Barack Obama mit einer Finanzspritze von 140 Millionen US-Dollar weiter kräftig in die aufstrebende 3D Druck Branche investiert, um unter anderem Schulen und Universitäten den Einsatz dieser Technologie zu ermöglichen, fällt die staatliche Unterstützung in Deutschland noch recht klein aus. Selbst in Großbritannien hat man das Potenzial des 3D Drucks mittlerweile erkannt und lässt 500.000 Pfund für die Einführung von 3D Druckern in Bildungseinrichtung springen.

Hierzulande könnte der 3D Druck an Schulen in Zukunft durch beheimatete Unternehmen wie Fabmaker ins Rollen kommen - zumindest besteht die Hoffnung. Der Hersteller von 3D Druckern aus Braunschweig kennt sich mit der Technologie aus und entwickelte mit dem E1 jüngst einen bezahlbaren Drucker, welcher gerade in Schulen den Unterricht bereichern könnte.

Robuste Mechanik und vielseitig einsetzbar

Der E1 kann unabhängig von einem zentralen Computer betrieben werden, wodurch er vielseitig in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden kann. Bedient wird der E1 über einen verbauten 3-Zoll großen Touchsceen. Dateien kann der Drucker über einen SD-Kartenslot und Ethernet Kabel empfangen.

Fabmaker-Education-Line

Der Bauraum misst 250 x 250 x 250 mm und ist durch ein Sicherheitsglas, welches abschließbar ist, komplett geschlossen. Verbaut ist standardmäßig ein Extruder, ein zweiter kann jedoch hinzugebucht werden. Als Filament kann das übliche ABS, PLA, PVA oder auch Laywood / Nylon verwendet werden. Der E1 ist demnach in der Mittelklasse einzustufen.

Fabmaker bietet den E1 in zwei unterschiedlichen Modellvarianten an. Die Standard-Version für Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ist ab 2.600 Euro erhältlich. Eine umfangreichere Business-Version des E1, ist ab 5.000 Euro erhältlich. Letztere ist für den professionellen Einsatz gedacht.

Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll, wenn Schüler möglichst früh mit neuen Technologien in Kontakt kommen. Daher wäre es toll, wenn auch hierzulande die staatliche Förderung endlich in die Gänge kommt, um den Schulen den 3D Druck schmackhaft zu machen und überhaupt zu ermöglichen.


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