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Fish Out Of Water! für iOS angespielt

Fish Out Of Water! für iOS angespielt

Halfbrick Studios schickt mit Fish Out Of Water! einen neuen womöglichen Top-Titel ins Rennen. In diesem Beitrag werden erste Eindrücke zu dem Spiel geschildert.

Allem Anschein nach wollen die Entwickler von den Krachern Fruit Ninja und Jetpack Joyride an ihren Erfolgen anknüpfen. Dieses Mal soll es Fish Out Of Water! richten. Das Spiel wird von Apple als Tipp angepriesen und ist für 0,89 Euro im App Store erhältlich.

Voller Erwartungen und durch die bisher positiven Bewertungen beeindruckt, ließ ich mich dann dazu leiten, einen Kauf zu wagen. Ob sich dieser später als Fehlkauf entpuppt oder das Spiel ein wahres Must-Have ist, wird im Laufe des Artikels deutlich.

Nachdem man sich die rund 24 MB große App dann heruntergeladen hat, wird man nach der Installation prompt von einer Krabbe namens Oscar begrüßt, die auf der Nase eine überdimensionierte Brille trägt. Anschließend werden die Hauptakteure (wie der Name schon sagt Fische) vorgestellt. Danach soll es auch schon direkt losgehen. In einem interaktiven Tutorial fordert uns die Krabbe auf, die verschiedenen Fische durch die Luft zu schleudern, was dem Namen des Spiels nun durchaus einen Sinn verleiht.

Aus einer grafischen Instruktion geht hervor, dass es hierbei sowohl auf die Weite wie auch auf die Anzahl der Hüpfer auf dem Wasser (zu vergleichen mit Steinehüpfen) ankommt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich die Flugbahnen von beispielsweise einer Flunder und einem Delfin deutlich unterscheiden. Nachdem man mit allen Fischen dann einen Testwurf gelandet hat, bekommt man den Hinweis mit auf dem Weg, dass es auf die Krabbe in der Jury ankommt, die bewertet. Denn während "Wilma Weite" sich mehr um Weite als um Hüpfer kümmert, stehen für "Harry Hüpfer " die Berührungen mit der Wasseroberfläche im Vordergrund. Um möglichst erfolgreich zu sein und eine hohe Punktzahl zu erreichen, empfiehlt es sich, eine gute Balance zwischen Hüpfern und Weite zu halten.

Ausschlaggebend für eine hohe Jurybewertung ist aber auch das Wetter, welches sich stündlich ändert. Bei verschiedenen Witterungen haben unterschiedliche Fische Vorteile. In einem Sturm hüpft es sich beispielsweise schwieriger als bei ruhigem Wetter. Wer seine Bestmarken knacken will, sollte die Wettervorhersage stets im Auge behalten und diese in seine Berechnungen miteinbeziehen.

Aufsteigen in ein nächstes Level ist bei Fish Out Of Water! ebenfalls möglich. Pro Spielstufe müssen jeweils 3 Ziele erreicht werden. Nach Erfüllen dieser Missionen, kann anschließend zwischen verschiedenen Belohnungen ausgewählt werden. Nachdem uns der sympathische Oscar bis hier hin das Spiel erklärt hat, verlässt er uns nun, das Tutorial ist offiziell beendet und das eigentliche Daddeln kann beginnen.

Nachdem ich die nächsten 2 Missionen (5 weitere Würfe, Fisch durch den Ring fliegen lassen) dann erfolgreich gemeistert habe, erhielt ich meine versprochene Belohnung. In meiner Schatztruhe befand sich ein großes Kristallmixpaket, das einen kleinen Bonus beim nächsten Mal ermöglichte. Als ich dann aber mein nächstes Ziel (100 Hüpfer) zur Kenntnis nahm, hatte ich vorerst genug.

Etwas enttäuscht vom großen Namen Halfbrick Studios endete dort mein kurzer Test auch schon wieder. Im Endeffekt dreht es sich bei Apple's Tipp die ganze Zeit nur darum, Fische zu werfen - weit, durch bestimmte Objekte und das verdammt oft. Das monotone Spielprinzip kratzt enorm am Spielspaß und der Dauermotivation.

  • Entwickler: Halfbrick Studios
  • Aktuelle Bewertung im App Store: 4,5 Sterne
  • Kompatibel für iPhone, iPod und iPad
  • Erfordert iOS 5.0+

DownloadFish Out Of Water! für iPhone, iPod & iPad


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Bewertung

Spielspaß
4
Originalität
3
3.5

Enttäuschend

Fish Out Of Water! Wer bisher ein Fan von den großartigen Spielen wie Fruit Ninja oder Jetpack Joyride war, bei denen die Smartphones und Tablets nur so glühten, wird mit dem neuen Titel wahrscheinlich keinen Spaß haben. Auf Dauer macht es einfach keinen Spaß, hundertfach Fische zu werfen - ohne dabei nur ein einziges wirkliches Ziel zu verfolgen. Während der Weggefährte Jetpack Joyride die Massen quasi magnetisch an die Geräte klammerte und sie in den Bann eines wirklich gelungenen Highscore Games zog, bewirkt Halfbrick Studios neuestes Projekt praktisch das Gegenteil, bei der Langeweile und Eintönigkeit überwiegt. Wer sich nicht ständig dazu motivieren kann, stundenlang das Gleiche zu tun, sollte die Finger von diesem Spiel lassen!

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