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Goji Smart-Lock: Gründer hauen mit 300.000$ Indiegogo-Geld ab?

Goji Smart-Lock: Gründer hauen mit 300.000$ Indiegogo-Geld ab?

Das Goji Smart-Türschloss á la Smart Home Device klang eigentlich ganz interessant: Ein spezielles Schloss mit iPhone-Integration und hübschem Design, inspiriert vom Nest-Thermostaten. Nebst Smartphone dient auch eine Bluetooth Low-Energy Fernbedienung für den Schlüsselbund beziehungsweise ein klassischer Schlüssel als Backup. Die Startups zum Internet-of-Things sind nach wie vor gefragt, was lief hier schief?

Eine Kampagne auf Indiegogo brachte über 310.000 US-Dollar von insgesamt über 1200 Unterstützern ein, eigentlich wäre das Projekt auf einem sehr guten Weg gewesen. Das ursprünglich gesteckte Ziel lag bei $120.000 und wurde somit weit übertroffen.

Nach dem Ende der erfolgreichen Kampagne und der umfangreichen Berichterstattung durch die Medien, einer Partnerschaftserklärung des Bürobedarfshandels Stapels und Meldungen von Walmart und Home Depot ging allerdings das Licht aus. Irgendwann keine Kommunikation mehr, davor verschobene Liefertermine: Schlechte Anzeichen im Crowdfundingbereich. Irgendwann die Nachricht, dass das Team gerade Prototypen mit den Produzenten teste. Danach Stille.

Sitzen Gabriel Bestard-Ribas, Lloyd Seliber und Steven Bakondi schon auf den Malediven und lesen amüsiert die entrüsteten Kommentare ihrer Indiegogo-Seite bei einer Piña Colada?

goji-schloss

Ein enttäuschter Unterstützer berichtete, dass das Unternehmen den Veröffentlichungstermin auf November verschoben hätte. Geplant war eigentlich der März. Offizielle Statements dazu gibt es aber nicht. Vielleicht sind die Gründer bei Goji einfach nur immens im Projekt versunken, stehen unvorhergesehenen Problemen gegenüber und finden keine Zeit für Updates?

Nebenher sind die Gründer wohl dennoch weiter auf Investorensuche, ein Ziel mit 800.000 US-Dollar ist auf fundwisdom zu finden, außerdem wird das Unternehmen auf fundable geführt. Sehr unschön ist hierbei, dass die interessierten Konsumenten völlig im Dunkeln bleiben. So schafft man sich keine gute User-Community.

via Crowdfundinsider


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