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Google Streetview im U-Boot: HMS Ocelot begehbar

Google Streetview im U-Boot: HMS Ocelot begehbar

Klaustrophoben aufgepasst, hier gibt es eine Delikatesse für Euch: Die HMS Ocelot ist das erste U-Boot, das man in seiner Beengtheit via Google Streetview erleben kann. Besitzer einer Nintendo Wii U dürften das Erlebnis auch mit der Sensorik des Controllers steuern können und noch ein Stückchen näher drankommen, ich habe es allerdings noch nicht probiert.

Die HMS Ocelot war ein Diesel-U-Boot der Oberon-Klasse, das von 1960 bis 1991 die Meere durchdümpelte, jetzt ist es ein Museumsschiff und kann in Chatham besucht oder eben im Netz bewandert werden. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie wenig sichtbares Design im Inneren von U-Booten zu sehen ist - ich würde ein Leck an einer der hunderten Armaturen wohl nie entdecken. Keine Fenster, langfristig enorm restriktive Ernährung, wenig Schlaf und ständiger Lärm bei 90 Tagen im Einsatz. Ein Traumjob, oder?

Der Spaziergang gibt auch besseren Aufschluss über die räumlichen Verhältnisse einer solchen Seefahrt, die Optik suggeriert auch irgendwie einen Heizkellergeruch. Seeleuten zufolge riecht es in einem aktiven U-Boot nach einem wilden Bouquet aus Industriedüften, Amin, je nach Antrieb auch stark nach Dieseltreibstoff und natürlich auch ein bisschen nach den Blähungen der Besatzung. Der Geruch ist wohl dermaßen heftig, dass man ihn nie wieder aus der Kleidung bekommt.

Die HMS Ocelot

Habt Ihr vielleicht irgendwelche Seemannsanekdoten oder spannende Fakten zu U-Booten für uns? Immer her damit, am besten direkt in den Comments.


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