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Google/Motorola patentiert Hals-Tattoo mit Mikrofonfunktion

Google/Motorola patentiert Hals-Tattoo mit Mikrofonfunktion

Google hat gelegentlich, wie Motorola (in Googles Besitz) auch, einige verrückte Patente die es nie in finale Produkte schaffen. Ob es bei diesem Hals-Tattoo auch so wäre? Das elektronische Stück Hautschmuck soll sich mit einem mobilen Gerät, etwa einem Smartphone oder Tablet, verbinden können und drahtlos als Mikrofon fungieren. Anders als bei der Seemannszierde auf dem Oberarm, wäre dieses Gadget nur temporär in der Anbringung, etwa mit einem hautverträglichen Klebstoff. Es ist also vielmehr als smarter Sticker zu bezeichnen.

Wo ist da der Sinn zu suchen? Kann man nicht einfach sein Smartphone an den Kopf halten? Zum Einen wurde wiederholt belegt, dass tägliche Telefonie mit einem Mobiltelefon ohne Sicherheitsabstand zum Kopf durchaus langfristige Gesundheitsschäden verursachen kann. Ein Headset (auch via Bluetooth) ist da viel unproblematischer. Da praktisch 99% der Passanten die ich beobachtet habe ihr Gerät schön fest gegen die Birne drücken, wäre ein weniger fummeliges und gewichtiges Headset durchaus ein schönes Komfort-Feature für Vieltelefonierer.

Zusätzlich könnte das Gadget laut Softpedia als Lügendetektor herhalten. Eine galvanische Hautreaktion wird damit erkannt, die den Widerstand der Haut in brenzligen Lagen als Informationsquelle für den Wahrheitsgehalt der Kommunikation des Trägers nimmt. Hat Google einen ernsthaften Plan hierfür? Who knows.

Hier gehts zur Patentschrift.

Symbolbild: Wiki Commons, Alexander Kozlov, GFDL & CC-BY 2.5


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