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Heat 3 Smart im Test: hochwertige Wintersport Outdoor-Handschuhe

Heat 3 Smart im Test: hochwertige Wintersport Outdoor-Handschuhe

Der Winter ist da. Der Weihnachtsurlaub ist auch vor der Tür und steht als Smartphone-Nutzer vor einem Problem: Wie kann ich auf der Skipiste mein iPhone (oder Galaxy SIII) bedienen ohne kalte Hände zu bekommen? Diverse Hersteller bieten  Lösungen für das Problem an. Wir haben bereits vor kurzem die Touchscreen-Handschuhe von Mujjo getestet. Diese sind nicht unbedingt Wintersport geeignet, also sind wir bei der Suche nach etwas wärmeren auf das Österreicher Unternehmen The Heat Company und ihren Heat 3 Smart gestoßen. Doch ist er wirklich der ideale Outdoorhandschuh, der uns versprochen wird?

Design & Verarbeitung

Das Design der Handschuhe vermittelt gleich das Gefühl, dass man sofort in die Berge oder auf eine Expedition aufbrechen kann und könnte man wahrscheinlich auch, wenn man wollte, dank der hochwertigen Materialien. Der Heat 3 Smart besteht außen zum Großteil aus elastischen Microfasern. Diese sind sehr atmungsaktiv und schützen dennoch vor Nässe. In der Innenhand wurde hingegen echtes Ziegenleder verarbeitet, um perfekten Grip zu gewährleisten. Es gibt nicht nur besseren halt, sondern ist auch äußerst strapazierfähig und immer noch geschmeidig. Richtig schön anzufassen und sehr qualitativ.

Im unteren Saumen versteckt sich ein fixierbares Gummiband, um so wenig wie möglich Kälte in das Innere zu lassen. Ein weiteres Band befindet sich etwas weiter oben auf Handgelenks Höhe, dadurch ist es fast unmöglich, dass ein kühler Wind hineinzieht. Im Bereich zwischen den beiden Verschlusshilfen befindet sich ein Lederfähnchen mit Öse und Karabinerhaken, um beide Handschuhe verbinden zu können. So kann beim Transport keiner der beiden verloren gehen.

Heat-3-Smart-Tree

An der Rückseite befindet sich ein von einem Kreis umschlossener Magnetknopf. Dieser gibt der Oberseite halt, wenn man aus dem Fäustling ein Fingerling macht. Unter dem Gegenstück des Knopfes wurde extra noch ein Pfeil aufgenäht. Er zeigt in Richtung Kreis und macht klar, was zusammengehört. Etwas höher findet man einen gut-versteckten Reisverschluss. Der Schieber zum Öffnen wurde extra mit einem kleinen Bändchen verlängert, um die Tasche auch mit den Fäustlingen aufzubekommen.

Heat-3-Smart-Inside-Open

Die Innenseite ist der interessanteste Teil der Handschuhe. Neben dem erwähnten Leder ist dort ein weiterer Reißverschluss. Er gibt auf Wunsch die einzelnen Finger frei. Sie sind Teil eines inneren schwarzen Handschuhs, der fest mit dem restlichen Gebilde verbunden ist. Man kann ihn also nicht einzeln tragen, was aber genial für etwas wärmere Tage wäre. Der Daumen ist hier durch einen Klettverschluss gesichert und wird separat freigelegt. Er macht auch die meisten Probleme, denn die Klettpads an seiner Rückseite sitzen nicht optimal, d.h. die äußere Hülle wird nicht perfekt gehalten. Auch die Art und Weise wie die Pads angebracht sind, erscheint alles andere als der beste Lösungsansatz zu sein. An Daumen und Zeigefinger wurden silberbeschichtete Fasern aufgenäht, um kapazitive Touchscreens bedienen zu können. Leider wurden sie nicht eingefärbt und fallen somit sehr stark ins Auge.

Handhabung

Wie Eingang bereits erwähnt, wird der Heat 3 Smart als Outdoorhandschuh beworben und kann dem ganz gut gerecht werden. Man kann alle Finger einzeln bewegen oder ihn als Fäustling tragen. Lediglich die innen-vernähten Bändchen, die beim Ausziehen helfen sollen, reiben etwas an den Finger, was auf Dauer etwas unangenehm ist. Wenn wir schon bei unschönen Umständen sind, so fällt einmal mehr der Daumen negativ auf. Zum einen ist es bereits keine leichte Aufgabe den Daumen aus dem Lederüberzug zu befreien und zum anderen drückt dann das Leder gegen die Daumeninnenseite. Es ist an der Stelle dann doch nicht so geschmeidig und behindert leicht.

Heat-3-Smart-Innen

Der Fangriemen an der Unterseite kann am Arm angebracht werden, sodass man den Handschuh einfach baumeln lassen kann. Eine wirklich gute Idee, denn so muss man sich keine Gedanken machen, wohin man die Handschuhe tut, wenn man sie doch mal ausziehen muss.

Das Fach an der Rückseite bietet ausreichend Platz für Geld, Schlüssel, iPods und sogar für eine GoPro-Kamera(ohne Schutzgehäuse). Da es denn Handschuh nur im Doppelpack (links & rechts) gibt, lassen sich so einige Dinge verstauen. Der kleine Stauraum lässt sich zudem super leicht mit den Fäustlingen öffnen, gleiches gilt auch für den Reißverschluss an der Innenseite.

Fazit

Der Heat 3 Smart von The Heat Company ist wirklich ein sehr solider Handschuh für den Winter und auch Wintersport. Die verwendeten hochwertigen Materialien sind nicht nur schön anzusehen, sondern halten auch schön warm. Einzig und allein der Bereich um den Daumen ist etwas kritisch anzusehen, da dort nicht optimal gearbeitet wurde, was bei dem guten Gesamtpaket schon etwas auffällt.

Heat-3-Smart-Thumb

Eine eher kosmetische Sache, die ins Auge sticht, sind die deutlich sichtbaren silberbeschichteten Fasern an Daumen und Zeigefinger. Diese sollen gewährleisten, dass der Touchscreen des Smartphones bedienbar bleibt und das machen sie auch, aber eine Einfärbung (bspw. schwarz) würde sich besser in das Gesamtbild einfügen. Ein klein wenig mehr Spielraum ist hier wünschenswert.

Die diversen Features wie etwa die Ausziehhilfen, die Zugverschlüsse oder die Haltebänder für die Arme machen den Heat 3 Smart zu einem vielseitigen Handschuh, der beim Skifahren, Snowboarden oder anderen Aktivitäten im Winter viel wärme spendet, aber dennoch funktional bleibt.

Der Handschuh bietet ein sehr gutes Gesamtpaket, was natürlich auch seinen Preis fordert.  Wer also die Kosten nicht scheut und auf der Piste sein Smartphone in gewärmten Händen halten möchte, der kann beruhigt zum Heat 3 Smart greifen.

Frankonia - 129,90 €
The Heat Company Online Shop  - 129,90 €

Stand: 18.12.12 - 13:00 Uhr


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  • Justus Jonah

    Ich vermute eher, dass die Fächer für die Heat packs gedacht sind, welche die Firma zufälligerweise auch im Angebot hat. Aber ich denke die Zweckenfremdung tut nicht weh. Eine GroPro würde ich vermutlich trotzdem nicht reintun. 😉 Find die so schon sehr klobig.



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