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HTC One mit 18 Karat Gold: MOBO-Edition

HTC One mit 18 Karat Gold: MOBO-Edition

Speziell für die MOBO Awards wurde eine Special Edition des HTC One mit einer 18 Karat Goldbeschichtung versehen, damit unter anderem der Gewinner der "Best Newcomer"-Kategorie auf der Preisverleihung ein goldenes Smartphone mitnehmen kann. Die Bling-Bombe wird auf 5 Exemplare beschränkt sein.

Bei den MOBO (Music of Black Origin) Awards handelt es sich, wie der Name es schon fast verrät, um eine Preisverleihung für herausragende "Black Music" und urbane Musik, die in Großbritannien organisiert wird. Für Hip Hop und Grime räumte beispielsweise "Plan B" (Ben Drew) den Preis im letzten Jahr ab.

Besitzer eines goldenen (champagnerfarbenen) iPhone 5s werden sich nicht so recht damit anfreunden können, dass ihr prestigiöses Smartphone nun von einem Androiden übertroffen wird - zumindest was den Edelmetallgehalt angeht. Das HTC One ist aber auch in puncto Standardausstattung und Performance ein würdiger Widersacher der Apple-Produkte, nur der Empfang wäre hier vielleicht ein Problem. Laut unseren Kollegen bei Anandtech hat HTC sämtliche RF-Tests mit dem beschichteten HTC One durchgeführt und keinerlei Probleme feststellen können.

HTC One in Gold: Bilder von Anandtech

Auffällig am HTC One in Gold sind die vielen kleinen Kratzer, die sich bereits in der Schutzbeschichtung für die Goldbeschichtung finden. HTC hat nämlich eine klare Schutzschicht aufgetragen, die vor Abblättern und Kratzern bewahren soll, aber im Endeffekt durch die hochgradig polierte Goldoberfläche noch stärker mit kleinen Macken auffällt. Die Goldversion wiegt aufgrund der dünnen Beschichtung nur 4 Gramm mehr als das Original, kostet aber 2.750 britische Pfund.

vertu-constellation-front-backGoldene und/oder völlig überteuerte Smartphones sind ja aktuell in aller Munde, da gäbe es beispielsweise noch den Herteller Vertu, der als Sprössling von Nokia seine Handsets für 4.100 UK-Pfund in geschlossenen Terminen verkauft. Als handele es sich dabei um Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Ganz so stark glitzern sie dann doch nicht, dafür bringen sie ein Titangehäuse und exklusive Klingeltöne mit Originalsound des London Symphony Orchestras mit. Das Gerät hat außerdem einen Concierge-Button, mit dem sich der Hausdiener bequem rufen lässt.

Wer hätte gedacht, dass sich Mobiltelefone einmal wieder zum Statussymbol entwickeln, nachdem einst die ersten Riesenklopper im Auto als Nonplusultra der Coolness galten. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus, dass wir einen kleinen Rechner mit mobiler Datenverbindung vergolden und auf einer metaphorischen Sänfte tragen? Sind das die deutlichen Anzeichen einer (auf bestimmte Gruppen beschränkt gesehen) grenzdebilen, ausgeuferten Technokratie, oder einfach nur neuartige Schmuckobjekte für den exklusiven Geschmack?


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