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IDC: iPhone verliert Marktanteile in Westeuropa

IDC: iPhone verliert Marktanteile in Westeuropa

Die International Data Corporation hat ein paar Zahlen zum Smartphone-Markt in Westeuropa veröffentlicht. Eine Analyse der Verkaufszahlen des ersten Quartals des Jahres (1Q2013) zeigt, dass Apple im Vergleich zum Vorjahr Marktanteile verloren hat. Samsung, Sony und LG können zulegen.

Der Smartphone-Markt wächst zwar weiter, laut IDC allerdings langsamer als in den Jahren zuvor. 2004 begann das Marktforschungsunternehmen mit der Beobachtung des Mobilfunkmarktes und die 12% Wachstum im ersten Quartal 2013 markieren den bisherigen Tiefpunkt.

Was die Verteilung angeht, gibt es eigentlich wenige Überraschungen: Samsung verteidigt seine Position als Marktführer, legt dank seines riesigen Smartphone-Portfolios 6% zu und kommt auf 45% Marktanteile. Westeuropäer greifen im Vergleich zum Vorjahr seltener zum iPhone, denn die Kalifornier verlieren. War im ersten Quartal des Vorjahres noch jedes 4. verkaufte Smartphone von Apple (insg. 7 Mio), war es in diesem Jahr nur noch jedes 5 (6,2 Mio).

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Sony und LG verkauften im Vergleich zum Vorjahr mehr Smartphones, was scheinbar auf Kosten von Nokia und der "sonstigen" Herstellern ging. Die Windows Phones der Finnen scheinen nicht den gewünschten Erfolg zu haben und so verliert Nokia 8% Marktanteile.

Obwohl Nokia verliert, kann Microsofts mobiles Betriebssystem zulegen, kommt aber trotzdem nur auf einen mageren Marktanteil von 6% (2012: 4%). Android legt 14% zu und kommt auf 69%, iOS verliert wie beschrieben und kommt 20%.

Als Gründe für die Ergebnisse nennt die IDC die "zweite Welle der Smartphone-Aneignung" in Westeuropa: Die Leute, die zur Zeit Smartphones kaufen, gucken hauptsächlich auf den Preis. Da es in Handy-Läden heutzutage fast ausschließlich Smartphones gibt, werden immer weniger Feature Phones verkauft. Performance und Nutzererfahrung spielen eine untergeordnete bis gar keine Rolle für die Einsteiger, da sie so ein Gerät eigentlich gar nicht wollen oder brauchen, so das Marktforschungsunternehmen. Sie kaufen also meist die billigen Geräte, was für das langsamere Wachstum des Marktes verantwortlich ist.

Quelle: IDC European Quarterly Mobile Phone Tracker, Mai 2013

Quelle: IDC European Quarterly Mobile Phone Tracker, Mai 2013


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