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Industrie 4.0: Das Internet der Dinge birgt riesige Chancen

Industrie 4.0: Das Internet der Dinge birgt riesige Chancen

Während diejenigen, die bereits sehr früh erkannt haben, welch riesige Möglichkeiten das Internet für uns alle bietet, mittlerweile schon die Besiedlung des Mars in den nächsten Jahrzehnten anpeilen, muss die Allgemeinheit aufpassen, dass sie den digitalen Anschluss nicht verliert. Wer glaubt, die Digitalisierung sei uninteressant für einen, wird sich früher oder später über verpasste Chancen grün und blau ärgern.

Das Internet der Dinge, derzeit auch unter dem Buzzword „Industrie 4.0“ in aller Munde, umfasst nahezu jeden alltäglichen Gegenstand und quasi jeden unternehmerischen Ablauf. Angefangen beim eigenen Zuhause, in dem sämtliche Geräte miteinander kommunizieren und dafür sorgen, dass ich einen erholsamen Schlaf habe, darauf achten, dass ich gesund esse, mich genügend bewege und alle Räume energiesparend beheizt, beleuchtet und belüftet werden. Über das selbstfahrende, gemietete Auto, das mich dann abholt, wenn ich es wirklich brauche. Bis hin zum automatisierten Datenaustausch, egal ob das mein Arbeitsleben oder meine Freizeit betrifft.

Während ich in meiner Freizeit bzw. als Privatperson allerdings auch in Zukunft noch entscheiden kann, wie viel Automatisierung ich zulassen möchte, wird der Großteil aller Unternehmen diese Entscheidungsfreiheit nicht haben. Ursprünglich entstand der Gedanke zum Internet der Dinge der Logistik-Branche, wo man große Frachtbewegungen mittels Automatisierung effizienter gestalten wollte. Das Resultat ist ein System, das sich im ständigen Austausch befindet und wo Maschinen den Großteil der Koordinierung übernehmen. Dies führte dazu, dass Zeit, Platz sowie Personal und damit immense Kosten eingespart und Fehler deutlich reduziert werden konnten.

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Was logischerweise nur möglich war, indem so viele Arbeitsschritte wie möglich gestrichen oder automatisiert wurden. Unabhängig von der Logistik-Branche ist genau diese Herangehensweise heutzutage ein fester Bestandteil für Unternehmen, die genauso Kosten beim Datenaustausch, der Verwaltung, Fertigung und Produktion einsparen wollen.

Smart Services bzw. Cloud-Dienste hieven das eigene Unternehmen in die digitale Zukunft

Für Unternehmen ist es nicht immer einfach, bestehende Strukturen, die bisher funktionierten, völlig umzukrempeln. Es ist ein ständiger Prozess, der unausweichlich Veränderungen mit sich bringt. Statt sich mit unzähligen Mails intern rumzuschlagen, lässt sich beispielsweise problemlos die gesamte Kommunikation und der Datenaustausch sowohl intern als auch extern zum Teil automatisieren, indem Smart Services genutzt werden. Das spart sofort Ressourcen und Zeit, nicht nur im Außendienst.

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Zusätzlich sollten Unternehmen versuchen, die bestehende Produktpalette um eine digitale Ebene zu erweitern und Dienstleistungen genauso online anzubieten. Es geht schlichtweg darum, die physikalische Welt mit der digitalen Welt zu verbinden und die Chancen, die die Automatisierung erlaubt, für Kostensenkung und neue Geschäftsmodelle zu nutzen.

Das auf Smart Services spezialisierte deutsche Unternehmen Eurodata, über deren Cloud-Lösungen ich hier schon häufiger geschrieben habe, hat zu dieser Thematik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein interessantes, kostenloses Whitepaper hinsichtlich der Prozessoptimierung mittels Smart Services erstellt, welches verschiedene Szenarien in der Umsetzung für die eigene digitale Zukunft aufzeigt und auf smartservices-ed.de heruntergeladen werden kann.

Denn die größte Herausforderung für viele Unternehmen wird wohl sein, über die Optimierung des Datenmanagements die gewonnenen Datensätze effizient zu verarbeiten und für sich bzw. neue Geschäftsmodelle zu nutzen. Ein Lernprozess, der lieber jetzt startet als irgendwann in der Zukunft.


Anmerkung: Dieser Artikel wurde in Koop mit EURODATA realisiert und trägt dazu bei, dass WEBLOGIT als Ganzes auch in Zukunft existiert und wir weiterhin nützliche Beiträge für Euch veröffentlichen können. Unsere eigene Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.


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