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iPad mini Retina: Der kleine Brecher

iPad mini Retina: Der kleine Brecher

Fast beeindruckender als das iPad Air ist ja der Umstand, dass im iPad mini mit Retina Display dasselbe Herz pocht, wie im großen Bruder. Das - obwohl der A7 herausragende Performance bietet. Bei derselben Auflösung wie beim iPad Air können wir also dieselbe Leistung in kleinerem Format und höherer ppi-Zahl erwarten. Handelt es sich hierbei um das ultimative Gaming- und Medienkonsum-Tablet?

Die Miniaturversion des großen Leichtgewicht-Bruders iPad Air tritt in die Fußstapfen des iPad mini, welches in vergünstigter Form ab heute bei Apple erhältlich ist. Die Grafikpower verhält sich aller Wahrscheinlichkeit nach analog zum ebenso mit dem Apple A7 SoC ausgestatteten iPhone 5s, was das Tablet an die Spitze der aktuell verfügbaren Hardware mit Akkulaufzeit im Bereich von bis zu 10 Stunden bringt. Bei 326 ppi, die sich aus der Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln bei 7,9 Zoll Displaydiagonale ergeben, werden Dinge wie Antialiasing langsam immer unwichtiger. Spiele werden darauf garantiert phänomenal aussehen, allen voran die neueste Iteration von Infinity Blade.

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Wer kauft ein iPad mini? Im kleineren Formfaktor ist das Gerät sicherlich mehr auf Konsum ausgerichtet, als der große Bruder. Faszinierend ist dabei dennoch, dass effektiv keine Funktionalität eingebußt werden muss. Von der verbesserten Kamera bis hin zur LTE-Unterstützung und dem Flash-Speicher mit bis zu 128 GB teilt sich das iPad mini den Podiumsplatz. Auch zwei Mikrofone konnte Apple unterbringen.

Seitens des Gewichts finden wir sehr angenehme 331 Gramm respektive 341 Gramm für die Variante mit Cellular vor. Auch MiMO ist für besseren WLAN-Empfang bzw. Datendurchsatz vorhanden (mehrere Antennen/Inputs/Outputs). Touch ID kommt wider Erwartungen von Analysten nicht zum Einsatz, ebenso gibt es keine goldene Variante. Puh, mal wieder Kardashians-Fluch entkommen.

Die von Apple erwähnten Steigerungen sind natürlich ein Vergleich mit der iPad 2 Hardware, die sich im Vorgänger fand. Folglich ist das Gerät bis zu 4x schneller in CPU-Tasks und 8x schneller in grafiklastigen Anwendungen. Prinzipiell lässt es sich also mit dem iPhone 5s vergleichen.

Spacegrau und Silber

Wer das iPad mini mit dem Retina Display bald sein Eigen nennen möchte, muss sich nur noch bis Mitte/Ende November gedulden. Preislich startet es bei 389 Euro für die kleinste Variante mit Wi-Fi, mobiles Internet schlägt hier dann mit 509 Euro zu Buche. Die größte Version mit 128 GB Flash-Speicher kostet 659 respektive 779 Euro. Angesichts der immensen Leistung und der bequemeren Handhabung (beispielsweise beim Konsum von eBooks) würde ich persönlich eher zum iPad mini tendieren, auch weil ich lange Nutzer eines iPad 2 war. Ergonomie siegt dann doch über die reine Größe beim Betrachten von Inhalten.

Besonders attraktiv für den schmalen Geldbeutel dürfte das nun vergünstigte iPad mini der ersten Generation sein, das nach wie vor von Apple vertrieben wird. Darin läuft im Endeffekt die Hardware des ebenso verbliebenen iPad 2, für 289 Euro ist das Gerät ein ziemlicher Knaller.

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