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iPhone 6 mit deutlich effizienterem Quantenpunkt Display

iPhone 6 mit deutlich effizienterem Quantenpunkt Display

Vieles ist zum kommenden iPhone 6 noch nicht bekannt, allerdings könnte es ein deutlich verbessertes Display bekommen. Dass zumindest vermutet aktuell Haydn Shaughnessy von Forbes. Während aktuell über einen Einsatz von dem extrem teuren Saphirglas gesprochen wird oder man darüber spekuliert, dass die Bildschirmgröße grundsätzlich wachsen könnte, wird in seinen Augen die wahre Verbesserung die Display-Technologie darstellen. Und damit könnte er gar nicht mal so falsch liegen.

Aktuell sind Displays mit Quantum Dot Technologie, zu Deutsch "Quantenpunkt Technologie", noch recht wenig bekannt, zumal bislang nur ein Consumer-Gerät mit einem solchen Display auf dem Markt erhältlich ist.

Nämlich das Kindle Fire HDX 7 Tablet von Amazon, das nicht nur hochauflösend ist, sondern aufgrund der nanoskopischen Struktur des Displays auch sehr hell ist.

Ein großer Vorteil ist außerdem, dass Quantenpunkt Bildschirme deutlich energieeffizienter sind - was letztlich für Apple von hohem Interesse sein sollte, die eigenen Geräte damit auszustatten.

Noch ist die Technologie nicht weit verbreitet, Unternehmen wie Nanosys, das erst seit 2001 existiert, haben sich aber schon am Markt etabliert. Die Vorteile gegenüber normalen LCD-Display sind bedeutend. Zu den Investoren gehören deshalb nicht ohne Grund Branchengrößen wie Samsung, Intel, Kodak, Harris & Harris Group und Lux Capital.

Das erste Smartphone mit Quantenpunkt-Display noch in diesem Jahr

Auf Nachfrage der Forbes-Kollegen bei dem QD (Quantenpunkt) Spezialisten Nanosys, wollte das Unternehmen nicht bestätigen, dass ein Einsatz der Technologie im iPhone 6 geplant sei. Allerdings verkündete man gleichzeitig, dass noch in diesem Jahr das erste Smartphone mit einem QD-Display auf dem Markt kommen soll. Im Gespräch mit dem CEO von Nanosys gab dieser zudem zu verstehen, dass es keine Größeneinschränkungen gibt und die Technologie für Smartphones nutzbar ist. Mitte des Jahres soll es laut dem CEO das erste Smartphone mit dieser Technologie auf den Markt schaffen. Also warum nicht das kommende iPhone Modell?

Interessanterweise hatten in den letzten Wochen immer wieder Analysten und Marktbeobachter davon gesprochen, dass Apple das iPhone 6 schon im Juni oder Juli auf den Markt bringen könnte. Auch wenn das weniger plausibel sein mag, selbst ein Start im zuletzt starken Apple-Monat September würde noch gut in diese Zeitspanne passen.

Der zweite Hinweis auf einen möglichen Einsatz dieser Technologie könnten kürzlich zugesprochene Apple-Patente sein, die größtenteils die QD-Technologie beschreiben. Was bedeuten würde, dass Apple diese Patente schon vor mindestens 18 Monaten eingereicht hat und somit deutlich länger an dieser Technologie arbeitet, als bisher angenommen.

Sofern es sich bei dem ersten Gerät mit QD-Display letztlich tatsächlich um das iPhone 6 handelt, dann dürfen wir uns auf ein Gerät mit satten Farben, mit exzellentem Energiemanagement und einer hohen Helligkeit freuen. Nützlich könnte das eventuell auch für Fitness- beziehungsweise Gesundheits-Anwendungen sein - ein Bereich, der in den kommenden Monaten ohnehin ordentlich gehypt wird. Warten wir es ab.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • helmut

    den vorletzten satz versteh ich nicht

  • Blockorz

    Mit dem „extrem teurem“ Sapphirglas, währe der Preis sogar vielleicht mal gerechtfertigt 🙂 Bitte nicht falsch verstehen, habe selber nur Apple-Zeugs daheim, nix anderes!



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