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iPhone 6s: 12 MP Kamera und abweichende Pixelgröße

iPhone 6s: 12 MP Kamera und abweichende Pixelgröße

Mehrere Quellen sind sich einig: Das iPhone 6s kommt mit einer deutlich verbesserten Kamera und 12 Megapixeln Sensorauflösung in den Handel. Natürlich geht es nicht nur im die Megapixel-Werte, sondern auch um weitere Qualitätsfaktoren, die bisher die Bilder aktueller iPhones glänzen lassen.

Als praxiserprobt und äußerst hilfreich kann man die von Apple als solche bezeichneten "Fokuspixel" definieren, deren Phasen-Autofokus ähnlich einer DSLR besonders schnelles Scharfstellen ermöglichen.

Bild: Gabby K. (iPhone World Gallery)

Bild: Gabby K. (iPhone World Gallery)

Mehr Megapixel für das iPhone 6s

Kevin King von IHS Technology Research sieht beim iPhone 6s die erste Megapixel-Steigerung seit 2011, denn seit dem iPhone 4s verfügt die dennoch stetig weiterentwickelte iSight über eine Sensorauflösung von 8 MP - nun sollen es 12 MP werden. Selbige Information erhielt auch der normalerweise verlässliche Analyst und Insider Ming-Chi Kuo zu Anfang dieser Woche.

Das sieht auf dem Papier natürlich gegenüber der Konkurrenz besser aus, als bisher. Natürlich ist dieser reine Spezifikationenkrieg nicht die Intention von Cupertino, so sprach bis heute die Qualität der Bildaufnahmen moderner iPhones für sich.

Eine Realisierung des von Blogger John Gruber beschriebenen Kamerasystems mit zwei Linsen und DSLR-Bildqualität würde eine Umgestaltung des Chassis beinhalten, was beim iPhone 6s praktisch außer Frage steht. Es sei denn wir bekommen eine alternative Produktreihe zu Gesicht, was jedoch unwahrscheinlich ist.

Welche Gerüchte sind zum iPhone 6s bekannt?

Wir werden das iPhone 6s und iPhone 6s Plus mit höchster Wahrscheinlichkeit in den aktuell verfügbaren Formfaktoren begrüßen, sprich mit 4,7 Zoll und 5,5 Zoll Displays. Es wird gemunkelt, dass sowohl Force Touch (die drucksensible Fläche aus der Apple Watch) und eine Verbesserung der Touch ID Funktionalität ihren Weg in die neuen Devices finden.

Weitere Gerüchte zum iPhone 6s

Pixelgröße: Was bedeuten diese µm-Pixel-Zahlen?

Ein weiterer interessanter Wert ist in diesem Bezug die physische Pixelgröße im CMOS-Sensor der Kamera. Je größer die Pixel, desto besser die Lichtausbeute. Viele Pixel auf kleinem Raum haben einen kleinen Nutzen bei etwas schwierigeren Lichtbedingungen und auch 20 Megapixel würden lediglich mehr Rauschinformationen für eine digitale Entstörung liefern. Es geht also um die ideale Balance zwischen der Anzahl und Lichtempfindlichkeit der einzelnen Pixel im Photodetektor.

Je größer die Pixel (gemessen in Micron) ausfallen, desto bessere Low-Light-Aufnahmen kann man erwarten. Die gesteigerte Lichtempfindlichkeit kann sich beispielsweise prinzipbedingt auch positiv auf die Schärfe von Schnappschüssen auswirken.

Die Kamera des iPhone 5s und iPhone 6 sowie 6 Plus ist mit 1,5 µm-Pixeln ausgestattet. Vergleicht man eine 8 Megapixel Kamera mit kleinerem Sensor (iPhone) mit einer 20 MP Kamera (Xperia Z2) und größerem Sensor aber insgesamt kleineren Pixeln, wird der Vorteil durch die bessere Low-Light-Performance deutlich. Besonders gut schneidet hier beispielsweise das HTC One M8 mit 2,0 µm-Pixeln und exzellenter, rauscharmer Performance bei schwachem Licht ab.

Weiter gibt es noch Unterschiede in der Brennweite, der Bauweise des Sensors (Stacked CMOS, RGBC, ISOCELL) und der Zahl der Offenblende (f/2.2 beim iPhone 6), die nebst dem Linsensystem bzw. der sogenannten Optik eine Rolle in der Bildqualität, Wirkung und Flexibilität der Smartphonekamera spielen. Es gibt keine Kamera, die alle Situationen in Perfektion abbilden kann, weil die Physik das nicht erlaubt. Eine ideale(re) Balance werden wir vielleicht mit dem iPhone 6s kennenlernen.

Andererseits vermutet Kevin Wang von IHS Tech eine Reduktion in der Pixelgröße, was sich wiederum negativ auf das Rauschverhalten auswirken würde. Wir müssen wohl noch bis zum Herbst abwarten, um diesbezüglich wirklich schlauer zu sein.

Artikelbild: Francis O. (iPhone World Gallery)


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