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Japanische Roboter können riechen: „Igitt, du hast schlechten Atem!“

Japanische Roboter können riechen: „Igitt, du hast schlechten Atem!“

Besitzt ihr einen Hund oder eine Katze, die wahrhaftig aus dem Maul stinkt wie 20 Tage ungewaschene Füße? Nach einem fischhaltigen Frühstück ist das sogar gar nicht Mal so unwahrscheinlich. Ein paar japanische Witzbolde haben sich nun etwas Besonderes einfallen lassen, um der menschlichen Bevölkerung in Sachen Hygiene eine kleine Lektion zu erteilen: einen riechenden Roboter.

Zwei Varianten haben sich die Japaner, die sich selbst als CrazyLabo bezeichnen, ausgedacht. Einen riechenden Mini-Hund (Dackel) und einen Roboter in Form eines abgetrennten Kopfes einer Schaufensterpuppe. Während der kleine Hund an menschlichen Füßen schnüffelt und zwischen vier Geruchsintensionen unterscheiden kann, erkennt der Schaufensterkopf Atemgestank.

Unterwegs sind die japanischen Kollegen mit ihren Entwicklungen derzeit in dem vom Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 verwüsteten Gebiet in Japan. Auf die Idee sind sie gekommen, als sie vor einigen Monaten in dem Katastrophen-Gebiet unterwegs waren und das Leid gesehen haben. Um den Menschen etwas Freude zu bereiten, haben sie sich diesen lustigen und riechenden Roboter einfallen lassen.

Riechender-Schaufensterkopf

Dabei blasen die Japaner ihren Atem einfach in das Gesicht des Roboters, der im Anschluss wiederum auf einer Skala von 1 bis 4 die Intensität des Gestanks einstuft. Haben wir also eine ordentliche Portion Knoblauch gespeist, lautet die Antwort nicht selten "Emergency! Es ist ein Notfall! Das ist jenseits der Geduldsgrenze!" oder "Igitt, Du hast schlechten Atem!". Ja, auf solche verspielten Robotik-Dinge fahren die Japaner bekanntlich ab.

Riechender-Roboter-Hund

Ermöglicht wird das Ganze übrigens durch einen handelsüblichen Geruchssensor, den die Japaner in ihren Robotern verbaut haben. Für das Geruchsbild (algorithmisch) arbeiteten sie mit 10 Studenten von der Kitakyushu National Collede of Technology zusammen, um Geruchsproben zu nehmen und zu sammeln. Dabei aßen sie eine Menge stinkende und geruchsintensive Lebensmittel, schließlich soll das Ganze doch möglichst realistisch sein. Witzige Idee, oder was meint ihr?

Ein Video ist zwar verfügbar, lässt sich aber nicht einbinden. Anschauen könnt ihr dieses aber auf Asahi, hier der Link.


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