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Konkurrenz für Apple Pay? Clevere Lösung: plastc card

Konkurrenz für Apple Pay? Clevere Lösung: plastc card

Plastc card (gesprochen: "plastic card") ist eine alternative Herangehensweise für das Problem mit der Bezahlung. Hierzulande ist es ja nicht ganz so schlimm wie in den Staaten. Der deutsche Durchschnittsverbraucher ist mit seiner ec-Karte recht zufrieden und hat auch kein Problem damit, seine sonstigen Karten in einem Geldbeutel mit Bargeld herumzuschleppen. Tendenziell gehen wir aber nach dem papierlosen Office auch auf eine kunststoffärmere Beladung unserer Hosentaschen zu.

Mit Plastc card haben sich die Macher recht ambitionierte Ziele gesteckt, deren Realisierung auch von der Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Partnern á la VISA und American Express oder MasterCard abhängt: Mit einem eInk-Display (ähnlich dem Amazon Kindle) wird eine immens hohe Akkulaufzeit realisiert, die aus Plastc card eine interaktive "Karte für alles" macht.

Cooles Bonusfeature: Die wiederaufladbare Karte merkt, wenn der Besitzer sie in einem Geschäft oder Café oder sonst wo vergisst. Statt nun einen Anruf bei sämtlichen Zahlungsanbietern und anderen an die Karte gekoppelten Diensten tätigen zu müssen, braucht der Besitzer sich nicht wirklich um etwas zu kümmern - die Karte sperrt sich selbst, löscht persönliche Informationen und meldet sich vermisst. Die zugehörige iOS-App schickt natürlich auch eine Benachrichtigung heraus.

Der Chip der Karte eignet sich für ec-Zahlung via PIN-System, NFC ist allerdings auch für kontaktfreies Bezahlen verbaut. Ein Barcode und Magnetstreifen runden das Paket ab, womit Plastc höchstwahrscheinlich an so ziemlich jedem Automaten und Bezahlterminal in Geschäften funktionieren dürfte. Anders als Apple Pay.

Direkt auf dem Kartendisplay lassen sich auch Kontostände einsehen, die über die Verbindung zum Smartphone den aktuellen Wert widerspiegeln. Der Akku hält etwa einen Monat, bis er kabellos aufgeladen werden muss. Bis zu 20 Karten kann man mit einer Plastc-Karte ersetzen.

Vorbestellungen für $155 das Stück werden im Sommer 2015 verschickt. Wie gesagt, ich erwarte hierzulande eher nur einen kleinen Erfolg für ganz bestimmte Zielgruppen mit vielen Konten und Karten. Der typische Deutsche zahlt eben ungern unnötige Gebühren für Transaktionen, die sich auch problemlos in Bar oder mit der eigenen (meist singulären) ec-Karte tätigen lassen.

Ich würde mich aber durchaus freuen, wenn damit auch meine Krankenversicherungskarte und diverse Mitgliedschaften abgedeckt wären. Dann ließe sich der lästige Geldbeutel endlich abschaffen.


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  • Era

    Tolle Sache…



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