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Mac OS X Mavericks: Neu mit Finder Tabs, Tags, iBook und Maps

Mac OS X Mavericks: Neu mit Finder Tabs, Tags, iBook und Maps

Das neue Mac-Betriebssystem ist enthüllt. Eine spannende Frage in den letzten Wochen und Monaten war vor allem die Namensgebung, der neuen OSX-Version. Spaßeshalber witzelte Apple auf der WWDC-Keynote in San Francisco, das neue OSX würde den Namen Sea Lion tragen, was natürlich nur ein Joke war. Ohnehin war es zu erwarten, dass dem Unternehmen langsam die Namen für Raubkatzen ausgehen werden, schließlich wurden die letzten neun Versionen nach Großkatzen benannt. Mavericks, so heißt nun das neue OS X 10.9, beinhaltet einige neue und vor allem sinnvolle Neuerungen.

Ins Auge fallen hierbei besonders die neuen Finder-Tags. So wird es unter OS X 10.9 Mavericks möglich sein, dass wir Dateien taggen bzw. markieren können, egal wo diese Dateien liegen. Einfaches Sortieren und Wiederauffinden wird nun endlich von Haus aus unter OS X auf dem Mac umgesetzt. Bislang mussten wir mehr oder weniger auf externe Lösungen wir ExtraFinder zurückgreifen. Im Finder selbst wurden nun erstmals "Tabs" eingeführt, über die wir deutlich angenehmer zwischen unseren Datei-Kategorien hin und her navigieren können. Insgesamt eine längst überfällige Einführung, die nun aufgegriffen wurde.

Es wurde im Vorfeld zwar erwartet, aber der Jubel war groß, als klar wurde, dass OS X Mavericks für die Nutzung von mehreren Display verbessert und optimiert wurde. Entwickler und Grafiker dürften vor allem beim Anblick der Demo einen Luftsprung absolviert haben, denn endlich gibt es ordentliche Anwendungen, die auch bei der Verwendung eines HDTVs inklusive Apple TV schön aussehen.

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Zu OS X gehört natürlich auch der Safari-Browser, der gegenüber dem Vorgänger deutliche Performance-Verbesserungen vorweisen soll. Neu dabei sind unter anderem die überarbeitete Lesezeichenleiste und die Übersicht der Top-Sites. Beispielsweise können wir in der Leseleiste durch das einfache Scollen zum nächsten Artikel wechseln, ohne dabei einen weiteren Schritt ausführen zu müssen, ähnlich wie in einem RSS-Reader.

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Erwartungsgemäß baut Apple an der Verschmelzung von iOS und OS X. Dazu beitragen sollen auch die automatischen Benachrichtigungen (Push), die nun auch unter OS X Mavericks einflattern. Unterstützt werden hierbei sogar iOS Push-Benachrichtigungen. Das heißt, Apps können sich nun sowohl auf dem iDevices als auch auf dem Mac melden. Auch der Kalender wurde leicht umstrukturiert und wirkt nun aufgeräumter.

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Beifall gab es auch zum Thema iBook, denn die Anwendung landet endlich in OS X 10.9. Besonders toll ist das für User, die viel lesen und sich Notizen machen müssen - was auf dem iDevice eher wenig angenehm ist. Ebenfalls Unterstützung findet in OS X Mavericks der Kartendienst Apple Maps. Das Ganze funktioniert sogar in Verbindung mit iOS, worüber wir Navigationsanweisungen auf das iPhone oder Tablet schicken können.


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