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Monkey Keyboard: Die innovativste iPhone-Tastatur?

Monkey Keyboard: Die innovativste iPhone-Tastatur?

Das ambitionierte Team hinter Monkey Keyboard will das Feld der iPhone-Tastatur (Android ebenso) verändern, vielleicht sogar revolutionieren. Im Kern der Bemühungen steht die Interoperabilität mit externen Diensten und den Bordmitteln der mobilen Betriebssysteme. Im Laufe der letzten Monate hat sich das Entwicklerteam über 1000 Tastaturen für iOS und Android angeschaut, um von den Besten zu lernen und wichtige Lektionen von den Negativbeispielen mitzunehmen.

Mittlerweile gibt es ja GIF-Keyboards, völlig abgefahrene iPhone-Tastaturen mit sophistizierter automatischer Korrektur und hoher Eingabegeschwindigkeit, T9-Klone mit modernen Gestenfunktionen und diverse weitere iOS 8 Tastaturen (Überblick) mit mehr oder minder innovativen Eingabekonzepten und Features.

Die 6 Hauptprobleme moderner mobiler Tastaturen von Drittherstellern beschreibt das Team hinter dem Monkey Keyboard wie folgt: Mangelnde Anleitung, Autokorrektur, Branding, Fokus auf ein Feature, Möglichkeit dreier Eingabewege und Priorisierung der richtigen Features. Kurzum: Die ideale Tastatur hat noch niemand gebaut. Vielleicht gibt es aber auch keine Gesamtlösung für alle Zielgruppen, sondern die passenden Apps für bestimmte Nutzer.

Das Konzept hinter Monkey Keyboard ist wie anfangs erwähnt von einer gewissen Universalität geprägt. Der Nutzer soll ohne Multitasking-Wechsel in iOS diverse Funktionen wichtiger Apps intelligent nutzen können. Ihr könnt euch das so ein bisschen wie Alfred oder das Yosemite Spotlight Feature vorstellen. Eine appbezogene Suchfunktion spuckt Links und Informationen im gewünschten Kontext aus.

Packen die Entwickler hinter Monkey Keyboard sämtliche dieser 6 obigen Hürden und werden den steigenden Ansprüchen der Nutzer gerecht? Das wissen wir wohl erst, wenn die Warteliste für Monkey Keyboard (hier anmelden) uns mit einer ersten Mail begrüßt. Die aktuelle Vorschau sieht bereits vielversprechend aus und integriert Dienste wie Spotify, Google Maps, YouTube, Wikipedia, GitHub und Dropbox oder das native Adressbuch und den Kalender.

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Beispiele für die Nutzung und Vorteile von Monkey Keyboard:

  • /spotify <suchbegriff> oder ein kurzer Druck auf den Affen-Button gefolgt vom Spotify Icon lässt den Nutzer Direktlinks zu Songs auf Spotify teilen, ohne die App zu verlassen.
  • /contact <name> teilt die Kontaktdaten eines beliebigen Kontaktes in jeder Chat-App
  • /youtube <titel> teilt ein Video
  • /giphy <titel> findet GIFs...

Monkey Keyboard iOS

Und so weiter. Die Suchergebnisse der einzelnen Dienste oder Apps werden übrigens in der Region angezeigt, die auch für Textvorschläge in iOS genutzt wird.

Monkey Keyboard wird vermutlich nur die digital aktivste Generation interessieren, die jede Menge digitalen Content konsumiert und teilt, Dienste nutzt und sich darüber vernetzt. Die reinen WhatsApp-Kommunikatoren und App-Verschmäher (ein nicht zu unterschätzender Anteil der Smartphonebevölkerung in Deutschland) wird das Keyboard sicher nicht vom Hocker reißen. Mir persönlich fehlt hier noch ein bisschen die Kombination mit einer schnellen Eingabemethode wie Swype.

Es gibt noch kein Datum für die kostenlose App, aber ihr könnt euch hier für die Mail-Benachrichtigung anmelden.


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  • Tom Werner

    Schreibe persönlich immer noch mit dem uralt Keyboard. Mittlerweile beherrsche ich die Tasten blind gepimpt mit diversen tweaks um den diktier Button auszublenden und im Classic Design zu tippen machen es angenehm

  • Tom

    Bin da sehr gespalten. Mir geht das Lag auf den Keks, aber ich Swipe gerne mit diversen Keyboards und stehe auf „nachsichtige“ Keyboards. Bin allerdings auch noch auf dem iPhone 5, mit dem unsäglich schmalen Screen. 😉 Mit dem 6er und 6+ sah ich auch kein Problem in der Nutzung des Vanilla-Keyboards.

  • Roberto

    Ich würde gerne mit Swype schreiben ist allerdings auf schweizerdeutsch praktisch unmöglich:(

  • Tom

    „Schwype“ wäre ein guter App-Name für Schwyzerdütsch-Swype…



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